Zum Tag der deutschen Einheit fand die Traditionelle Langstreckenregatta des Berliner Ruder-Club statt. In der Neuauflage und mit einigen Änderungen heißt es nicht mehr Rund um Wannsee, sondern Boat Race. Das Langstreckenrennen startete an der Glienicker Brücke und das Ziel war nach 8,7km direkt vor dem Vereinshaus des Berliner Ruder-Clubs. In verschiedenen Bootsklassen und Abteilungen ging es ab 14 Uhr auf die Strecke. Durch das wunderbar warme und sonnige Wetter, waren auch sehr viele Motorboote und die Berufsschiffahrt unterwegs, was die Strecke teilweise zu einem „wilden Ritt“ machte.
Für Arkona waren gleich mehrere Boote am Start:
Ein reiner Frauensachter im Rüdiger (Bericht erfolgt hier durch Sibille)
Ein Doppelvierer in Renngemeinschaft mit dem RAW (Toni, Stefan, Tobias)
Ein Frauenachter HQA & Friends
Zwei Männerachter in Kooperations mit Hellas & Friends ( Max P. / Valentin)
Der Doppelvierer um Toni, Stefan und Tobias konnten zwar in ihrer Kategorie die schnellste Zeit auf den See zaubern aber aufgrund der neuen Änderungen / Korrekturzeiten (Skull vs. Riemen / Mann vs. Frau inkl. Einberechnung des Alters) landeten sie auf Platz 2.
Der Männerachter um Max Peters wurde sowohl in der reinen als auch in der Korrekturzeit in der offenen Klasse Zweite. Der zweite Achter mit Valentin Schlegel auf Schlag wurde in der reinen Zeit 6. und mit den Korrekturzeiten 7.
Der HQA Achter wurde im reinen Männerfeld der Eliteklasse in der reinen Zeit 3. und in der Korrekturzeit 2.
Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten, dass Arkona wieder so gut vertreten wurde!
Auszug aus dem Rennbericht des HavelQueen-Achters & Friends:
Nachdem wir aus Versehen mit einem fast MW8+ B in der Eliteklasse statt der Offenen Klasse gemeldet hatten, ging es im letzten Lauf auf die Strecke. Damit es nicht langweilig wird, haben wir auf Streckenhälfte dank einer Welle noch reichlich Wasser mitgenommen. Insider würden behaupten „KA-Wasser“ = doppelter Trainingseffekt. 😉
Auch wenn es durch die vielen Motorboote & Berufsschifffahrt teilweise ein wilder Ritt war, konnten wir ein sehr solides Rennen abliefern. Am Ende zählte nicht nur die Gesamtzeit, sondern auch Faktoren wie Männer o. Frauenboot und das Alter. So musste ein Männerboot mind. 10% schneller sein als ein Frauenboot, um im Ranking vorne zu sein.
Für uns hieß das am Ende Platz 2 von drei in der Eliteklasse – hinter dem Männerachter vom Gastgeber, dem Berliner Ruder-Club und vor dem Männerachter aus GB. 🙌 In der offen Klassen wären wir zeitgleich mit dem Sieger gewesen aufgrund der Korrekturfaktors.