Arkona Blog

Rund um Wannsee / Boat Race 2026

von Thomas Osteroth | Okt. 5, 2026 | 2026, Aktuelles, Leistungssport

Zum Tag der deut­schen Ein­heit fand die Tra­di­tio­nel­le Lang­stre­cken­re­gat­ta des Ber­li­ner Ruder-Club statt. In der Neu­auf­la­ge und mit eini­gen Ände­run­gen heißt es nicht mehr Rund um Wann­see, son­dern Boat Race. Das Lang­stre­cken­ren­nen star­te­te an der Glie­ni­cker Brü­cke und das Ziel war nach 8,7km direkt vor dem Ver­eins­haus des Ber­li­ner Ruder-Clubs. In ver­schie­de­nen Boots­klas­sen und Abtei­lun­gen ging es ab 14 Uhr auf die Stre­cke. Durch das wun­der­bar war­me und son­ni­ge Wet­ter, waren auch sehr vie­le Motor­boo­te und die Berufs­schif­fahrt unter­wegs, was die Stre­cke teil­wei­se zu einem „wil­den Ritt“ machte. 

Für Arko­na waren gleich meh­re­re Boo­te am Start:
Ein rei­ner Frau­en­sach­ter im Rüdi­ger (Bericht erfolgt hier durch Sibil­le)
Ein Dop­pel­vie­rer in Renn­ge­mein­schaft mit dem RAW (Toni, Ste­fan, Tobi­as)
Ein Frau­en­ach­ter HQA & Fri­ends 
Zwei Män­ner­ach­ter in Koope­ra­ti­ons mit Hel­las & Fri­ends ( Max P. / Valentin) 

Der Dop­pel­vie­rer um Toni, Ste­fan und Tobi­as konn­ten zwar in ihrer Kate­go­rie die schnells­te Zeit auf den See zau­bern aber auf­grund der neu­en Ände­run­gen / Kor­rek­tur­zei­ten (Skull vs. Rie­men / Mann vs. Frau inkl. Ein­be­rech­nung des Alters) lan­de­ten sie auf Platz 2. 

Der Män­ner­ach­ter um Max Peters wur­de sowohl in der rei­nen als auch in der Kor­rek­tur­zeit in der offe­nen Klas­se Zwei­te. Der zwei­te Ach­ter mit Valen­tin Schle­gel auf Schlag wur­de in der rei­nen Zeit 6. und mit den Kor­rek­tur­zei­ten 7. 

Der HQA Ach­ter wur­de im rei­nen Män­ner­feld der Eli­te­klas­se in der rei­nen Zeit 3. und in der Kor­rek­tur­zeit 2. 

Herz­li­chen Glück­wunsch an alle Betei­lig­ten, dass Arko­na wie­der so gut ver­tre­ten wurde!

Auszug aus dem Rennbericht des HavelQueen-Achters & Friends:

Mit neu­em Kon­zept und strah­len­dem Son­nen­schein ging es heu­te auf die neue Stre­cke – statt 16km „nur“ noch 8,7km Voll­gas und das nicht nur gegen die Gegner:innen son­dern auch gegen die Schiff­fahrt. 😂🌊🚢

Nach­dem wir aus Ver­se­hen mit einem fast MW8+ B in der Eli­te­klas­se statt der Offe­nen Klas­se gemel­det hat­ten, ging es im letz­ten Lauf auf die Stre­cke. Damit es nicht lang­wei­lig wird, haben wir auf Stre­cken­hälf­te dank einer Wel­le noch reich­lich Was­ser mit­ge­nom­men. Insi­der wür­den behaup­ten „KA-Was­ser“ = dop­pel­ter Trai­nings­ef­fekt. 😉

Auch wenn es durch die vie­len Motor­boo­te & Berufs­schiff­fahrt teil­wei­se ein wil­der Ritt war, konn­ten wir ein sehr soli­des Ren­nen ablie­fern. Am Ende zähl­te nicht nur die Gesamt­zeit, son­dern auch Fak­to­ren wie Män­ner o. Frau­en­boot und das Alter. So muss­te ein Män­ner­boot mind. 10% schnel­ler sein als ein Frau­en­boot, um im Ran­king vor­ne zu sein.

Für uns hieß das am Ende Platz 2 von drei in der Eli­te­klas­se – hin­ter dem Män­ner­ach­ter vom Gast­ge­ber, dem Ber­li­ner Ruder-Club und vor dem Män­ner­ach­ter aus GB. 🙌 In der offen Klas­sen wären wir zeit­gleich mit dem Sie­ger gewe­sen auf­grund der Korrekturfaktors.

Die Traditions-Langstreckenregatta „Quer durch Berlin“ fand dieses Jahr zum 97. Mal statt – aufgrund von Bauarbeiten am Spreeufer in der Innenstadt verlief die Strecke jedoch nicht von Jungfernheide zum Haus der Kulturen der Welt, sondern vom RC Tegel zum LRV.

Auf dem Sattelplatz vor den Sunset Stufen der Greenwichpromenade herrschte am Regattatag ab 10.00 Uhr das übliche Treiben, die Radfahrer mussten sich an zahlreichen Booten vorbeischlängeln und viele Fußgänger schauten dem Spektakel interessiert zu. Materialablage und Steg waren in meinen Augen wesentlich besser als an der Jungfernheide, das Wetter – viel Wind – jedoch sehr üblich für den Tegeler See.

Gestartet wurde in ca. 30s Abstand zwischen den Crews vor dem RC Tegel: es wurde - etwas windgeschützt - vorbei an den Inseln Scharfenberg und Valentinswerder in den Hohenzollernkanal, bis kurz vor die Mäckeritzbrücke, gerudert. Aufgrund des starken Gegenwinds war für alle Mannschaften die erste Hälfte der Strecke besonders anstrengend. Hatte man es aber in den Hohenzollernkanal geschafft, ruderte es sich mit leichtem Schiebewind wesentlich angenehmer. Auf dem Saatwinkler Steg, auf und unter der Tegeler Brücke standen viele Familienmitglieder, Freunde und Vereinskamerad*innen, die uns lautstark anfeuerten. Manch einer radelte auch an der Strecke entlang. Das Ziel war leider etwas schlecht zu erkennen – irgendwann bimmelte es aus einem Busch am Saatwinkler Damm. Am LRV war deutlich mehr Platz zum Anlegen als in der Innenstadt, so dass es nicht lange dauerte – und auch hier gab es die bewährte Unterstützung durch Arkon*innen für die erschöpften Sportler*innen.

Vielen Dank für einen tollen Regattatag – mein Dank gilt vor allem den vielen Helfer*innen!

Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

1. Platz:                       Gwendolin Leishman im JF 4x+A

1. Platz:                      Wiebke Kaufhold im MW8+ E

1. Platz:                      Yehor Zakharov, Ben Luis Häber und Lilly Herbach im JM 8+B

1. Platz:                       Dorothea Schmidt, Katja Czerr, Birte Ganz, Martina Banthau und Sibille Pletsch im MW 4x+ D (Gig)

2. Platz:                       Valentin Schlegel im SM8+ A

2. Platz:                       Stefan Forner, Jörg Irmer und Arnold Hiß im MM 4+ E (Gig)

3. Platz:                       Martina Taschner, Katja Simon, Marina de Groot, Anita Ulrich und Katrin Lohmann im MW4x+ C (Gig)

Herzlichen Glückwunsch!

Sibille Pletsch

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