Arkona Blog

1x Silber und 2x Bronze bei den Deutschen Meisterschaften in Köln

von Thomas Osteroth | Juni 30, 2015 | 2015, Leistungssport, Wettbewerb LS

An diesem Wochenende wurden auf dem Fühlinger See in Köln die Deutschen Meisterschaften der U23-Jährigen sowie der Juniorinnen und Junioren ausgetragen. Mit drei Sportlern war Arkona eine kleine aber dafür sehr schlagkräftige Mannschaft. Vico Berg startete in Renngemeinschaft mit dem RC Tegel im Leichtgewichts Doppelzweier der B-Junioren. Im Fraueneiner der gleichen Altersklasse ging Nora Peuser an den Start. Komplettiert wurde unser Team durch Niclas Schröder, welcher sowohl im Zweier ohne als auch im Achter auf Medaillenjagt ging. Soviel sei schon mal vorweggenommen, alle drei sorgten für ein sehr emotionales und spannendes Regattawochenende.

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Vico Berg mit seinem Partner Simon Rosner vom RC Tegel im B-Finale

Nach einer Saison voller Höhen und Tiefen galt es für Vico mit seinem Partner Simon Rosner einen Platz im B–Finale zu erreichen und möglichst weit nach vorn zu fahren. Beides konnte  die noch sehr junge Mannschaft mit Bravur erfülle. In einem beherzt gefahrenen Rennen sicherten sie sich den Sieg im „kleinen“ Finale. Zudem konnten sie als schnellstes Berliner Bootein Ausrufezeichen setzen und so viel Motivation für die kommende Saison sammeln.

 

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Nora im Halbfinalrennen

Ihre Ausnahmestellung im deutschen Rudersport der B-Juniorinnen brauchte Nora bei diesen Meisterschaften nicht mehr unter Beweis stellen. Zu dominant und stabil waren ihre Leistungen in dieser Saison bereits. Für Nora galt es vielmehr ihrer beeindruckenden Saison das Sahnehäubchen aufzusetzen und sich somit selbst zu belohnen. In einem der größten Meldefelder musste sie sich dafür durch Vorlauf und Halbfinale kämpfen. In gewohnter Manier beherrschte sie das Feld jeweils vom Start weg und brachte ihren Bug stets als Erste über die Ziellinie. Im Finale, mit seinen eigenen Gesetzen, sollte es dann leider nicht ganz reichen. Mit der Bronzemedaillefür Nora geht aber dennoch eine Saison, welche mindestens drei Ausrufezeichen verdient, zu Ende.

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Niclas und Paul im Finale des 2-

 

Für Niclas ist das Meisterschaftsrudern zwar nur ein Zwischenstopp auf dem Weg zum Saisonhöhepunkt, der U23-WM,  doch möchte man als Sportler in seiner WM-Bootsklasse natürlich den Meistertitel erobern. In diesem Jahr hatte allerdings der Zweier ohne aus Frankfurt, welcher als Stammbesetzung des B-Achters zur U23-WM fährt, ebenfalls gemeldet. Ein spannender und enger Rennausgang war folglich sicher und so kam es dann auch. In einem Wimpernschlagfinale hatten  Niclas und Paul leider das Nachsehen und erruderten mit 0,25 Sek. Rückstand dieSilbermedaille. Die Enttäuschung war unseren beiden ehrgeizigen Sportlern danach natürlich anzusehen, auch wenn der Rennausgang für die Nominierung keine Relevanz mehr hatte. Neben dem Rennen im 2- ist ein Start im 8+ als Riemenruderer bei den Meisterschaften quasi ein „Muss“. Mit dem extra für dieses Rennen zusammengesetzten Boot wurde zum Abschluss des Renntages dann noch eine Bronzemedaille von Niclasund seiner Mannschaft erkämpft.

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Erholung nach einem ereignisreichen und anstrengenden Regattatag

 

Unserer erfolgreichen Trainingsmannschaft soll auf diesem Wege für eine erfolgreiche, engagierte, leidenschaftlich bestrittene  und sehr spannende Saison gedankt werden. Niclas wünschen wir bei der U23-WM viel Erfolg und Spaß.

 

Manuel Brehmer

Die Traditions-Langstreckenregatta „Quer durch Berlin“ fand dieses Jahr zum 97. Mal statt – aufgrund von Bauarbeiten am Spreeufer in der Innenstadt verlief die Strecke jedoch nicht von Jungfernheide zum Haus der Kulturen der Welt, sondern vom RC Tegel zum LRV.

Auf dem Sattelplatz vor den Sunset Stufen der Greenwichpromenade herrschte am Regattatag ab 10.00 Uhr das übliche Treiben, die Radfahrer mussten sich an zahlreichen Booten vorbeischlängeln und viele Fußgänger schauten dem Spektakel interessiert zu. Materialablage und Steg waren in meinen Augen wesentlich besser als an der Jungfernheide, das Wetter – viel Wind – jedoch sehr üblich für den Tegeler See.

Gestartet wurde in ca. 30s Abstand zwischen den Crews vor dem RC Tegel: es wurde - etwas windgeschützt - vorbei an den Inseln Scharfenberg und Valentinswerder in den Hohenzollernkanal, bis kurz vor die Mäckeritzbrücke, gerudert. Aufgrund des starken Gegenwinds war für alle Mannschaften die erste Hälfte der Strecke besonders anstrengend. Hatte man es aber in den Hohenzollernkanal geschafft, ruderte es sich mit leichtem Schiebewind wesentlich angenehmer. Auf dem Saatwinkler Steg, auf und unter der Tegeler Brücke standen viele Familienmitglieder, Freunde und Vereinskamerad*innen, die uns lautstark anfeuerten. Manch einer radelte auch an der Strecke entlang. Das Ziel war leider etwas schlecht zu erkennen – irgendwann bimmelte es aus einem Busch am Saatwinkler Damm. Am LRV war deutlich mehr Platz zum Anlegen als in der Innenstadt, so dass es nicht lange dauerte – und auch hier gab es die bewährte Unterstützung durch Arkon*innen für die erschöpften Sportler*innen.

Vielen Dank für einen tollen Regattatag – mein Dank gilt vor allem den vielen Helfer*innen!

Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

1. Platz:                       Gwendolin Leishman im JF 4x+A

1. Platz:                      Wiebke Kaufhold im MW8+ E

1. Platz:                      Yehor Zakharov, Ben Luis Häber und Lilly Herbach im JM 8+B

1. Platz:                       Dorothea Schmidt, Katja Czerr, Birte Ganz, Martina Banthau und Sibille Pletsch im MW 4x+ D (Gig)

2. Platz:                       Valentin Schlegel im SM8+ A

2. Platz:                       Stefan Forner, Jörg Irmer und Arnold Hiß im MM 4+ E (Gig)

3. Platz:                       Martina Taschner, Katja Simon, Marina de Groot, Anita Ulrich und Katrin Lohmann im MW4x+ C (Gig)

Herzlichen Glückwunsch!

Sibille Pletsch

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