Arkona Blog

Gesamtberliner Anrudern am 07.04.2018

von Thomas Osteroth | Apr. 14, 2018 | 2018, Aktuelles, Breitensport

Bei schöns­tem Son­nen­schein, aber mit mäßi­gen Wind haben wir uns gegen 9:30h beim ESV Schmöck­witz getrof­fen. Es waren elf ruder­lus­ti­ge Arko­nen ver­sam­melt, um die neue Ruder­sai­son anzu­ge­hen, der zwölf­te, Bernd Skoe­ries, war lei­der gesund­heit­lich ver­hin­dert, war aber so nett und hat­te uns unse­re Boo­te, Dah­me, Mer­kur und Spree, mit dem Boots­an­hän­ger von unse­rem Hei­mat­ha­fen Span­dau nach Schmöck­witz gefah­ren. Hier noch mal ein gro­ßes Dan­ke­schön an Bernd. Nach­dem wir den Boots­an­hän­ger erfolg­reich auf das enge Gelän­de manö­vriert hat­ten, konn­ten die Boo­te abge­la­den, auf­ge­rig­gert und start­klar gemacht wer­den, so dass wir gegen 10:30h zur Fried­richs­ha­ge­ner RV star­ten konnten.

Es ging über die Dah­me, hier hat­ten wir schon mit dem Wind und Kab­bel­was­ser zu kämp­fen, wei­ter ging es über den Lan­ger See, bald schon kam die Regat­ta­stre­cke Grün­au in Sicht, ver­schla­fen lag Sie in der Son­ne. Kurz hin­ter der Regat­ta­stre­cke woll­ten wir auf unse­ren Zwei­er war­ten, der hin­ter uns war, lei­der hin­der­te der Wind uns dar­an, da er uns an das ande­re Ufer trieb, also ging es wei­ter. Wir pas­sier­ten den Abzweig Tel­tow­ka­nal und nicht weit ent­fernt die Alt­stadt Köpe­nick zu unse­rer rech­ten. Danach ging es in die Müg­gel­spree und Rich­tung Fried­richs­ha­ge­ner RV, gegen 13:00 h hat­ten wir es geschafft uns durch den Andrang der ande­ren Boote/Vereine zu schlän­geln und an zu legen. Das Gelän­de war schon reich­lich gefüllt und es gab wie­der lecke­re Mat­jes­bröt­chen, jede Men­ge Kuchen, Brat­würs­te, gute Steacks, kurz gesagt lau­ter lecke­re Spei­sen und Getränke.

Gegen 15:00 h ging es dann wie­der zurück, der Wind hat­te uns wie­der und für Wel­len war auf der Dah­me auch gesorgt. Gegen 17:00 h erreich­ten wir den ESV Schmöck­witz, 1 Std spä­ter hat­ten wir den Hän­ger mit den Boo­ten wie­der auf der Stra­ße und es ging zurück nach Span­dau, dort wur­den die Boo­te abge­la­den geputzt und wie­der auf­ge­rig­gert. Gegen 20:30h hat­ten wir es dann end­lich geschafft, die Boo­te waren wie­der in Ihrer Halle.

 

Teil­neh­mer:

Sebas­ti­an R.; Ingrid; Jaque­line, Man­fred, Achim; Mara; Franz, Syl­via, Jens, Vera, Mela­nie und Bernd S.

 

Die Traditions-Langstreckenregatta „Quer durch Berlin“ fand dieses Jahr zum 97. Mal statt – aufgrund von Bauarbeiten am Spreeufer in der Innenstadt verlief die Strecke jedoch nicht von Jungfernheide zum Haus der Kulturen der Welt, sondern vom RC Tegel zum LRV.

Auf dem Sattelplatz vor den Sunset Stufen der Greenwichpromenade herrschte am Regattatag ab 10.00 Uhr das übliche Treiben, die Radfahrer mussten sich an zahlreichen Booten vorbeischlängeln und viele Fußgänger schauten dem Spektakel interessiert zu. Materialablage und Steg waren in meinen Augen wesentlich besser als an der Jungfernheide, das Wetter – viel Wind – jedoch sehr üblich für den Tegeler See.

Gestartet wurde in ca. 30s Abstand zwischen den Crews vor dem RC Tegel: es wurde - etwas windgeschützt - vorbei an den Inseln Scharfenberg und Valentinswerder in den Hohenzollernkanal, bis kurz vor die Mäckeritzbrücke, gerudert. Aufgrund des starken Gegenwinds war für alle Mannschaften die erste Hälfte der Strecke besonders anstrengend. Hatte man es aber in den Hohenzollernkanal geschafft, ruderte es sich mit leichtem Schiebewind wesentlich angenehmer. Auf dem Saatwinkler Steg, auf und unter der Tegeler Brücke standen viele Familienmitglieder, Freunde und Vereinskamerad*innen, die uns lautstark anfeuerten. Manch einer radelte auch an der Strecke entlang. Das Ziel war leider etwas schlecht zu erkennen – irgendwann bimmelte es aus einem Busch am Saatwinkler Damm. Am LRV war deutlich mehr Platz zum Anlegen als in der Innenstadt, so dass es nicht lange dauerte – und auch hier gab es die bewährte Unterstützung durch Arkon*innen für die erschöpften Sportler*innen.

Vielen Dank für einen tollen Regattatag – mein Dank gilt vor allem den vielen Helfer*innen!

Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

1. Platz:                       Gwendolin Leishman im JF 4x+A

1. Platz:                      Wiebke Kaufhold im MW8+ E

1. Platz:                      Yehor Zakharov, Ben Luis Häber und Lilly Herbach im JM 8+B

1. Platz:                       Dorothea Schmidt, Katja Czerr, Birte Ganz, Martina Banthau und Sibille Pletsch im MW 4x+ D (Gig)

2. Platz:                       Valentin Schlegel im SM8+ A

2. Platz:                       Stefan Forner, Jörg Irmer und Arnold Hiß im MM 4+ E (Gig)

3. Platz:                       Martina Taschner, Katja Simon, Marina de Groot, Anita Ulrich und Katrin Lohmann im MW4x+ C (Gig)

Herzlichen Glückwunsch!

Sibille Pletsch

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