Arkona Blog

Abrudern 2025 und zwei Bootstaufen

von Thomas Osteroth | Nov. 8, 2025 | 2025, Aktuelles, Breitensport

Ins­ge­samt 12 Boo­te mit 61 Rude­rern betei­lig­ten sich beim tra­di­tio­nel­len Abru­dern am 2.11.2025, an einem recht trü­ben Sonn­tag. Tra­di­ti­ons­ge­mäß ging es nur bis zu Brei­te­horn. Mit­tags waren alle Boo­te schon wie­der zurück und Gün­ther hat­te kal­te und hei­ße Geträn­ke bereitgestellt.

Gleich­zei­tig wur­den ein neu­er Gig-Ach­ter von der Fir­ma Schel­len­ba­cher GmbH aus Linz, Öster­reich und ein Zwei­er getauft. Der Ach­ter wur­de aus Spen­den der Mit­glie­der finan­ziert, der Zwei­er wur­de durch eine groß­zü­gi­ge Spen­de der Richard Mot­te Schrö­der Stif­tung ermög­licht. Ach­ter und Zwei­er gin­gen nach der Boots­tau­fe sogleich auf Jung­fern­fahrt. Die Namens­ge­bung für den Ach­ter war mit „Rüdi­ger 1968“ eine Ehrung für unse­ren kürz­lich ver­stor­be­nen Gold-Medail­len Gewin­ner von Mexi­ko Rüdi­ger Hen­ning im legen­dä­ren Deutschland-Achter.

Andi Jahn

Alles bereit zum Abru­dern 2025

Boots­tau­fe des neu­en Renn-Zwei­ers durch Nora Peu­ser und Cars­ten Finger
 
Kur­ze Rede des Initia­tors und Motors der Anschaf­fung des Ach­ters, Pepe an sei­nem 90. Geburtstag
Boots­tau­fe auf den Namen „Rüdi­ger 1968“, hin­ten rechts die Toch­ter von Rüdi­ger Hen­ning, Gold im Ach­ter in Mexiko
Die erfah­re­nen Rude­rer begut­ach­ten den neu­en Achter

Die Traditions-Langstreckenregatta „Quer durch Berlin“ fand dieses Jahr zum 97. Mal statt – aufgrund von Bauarbeiten am Spreeufer in der Innenstadt verlief die Strecke jedoch nicht von Jungfernheide zum Haus der Kulturen der Welt, sondern vom RC Tegel zum LRV.

Auf dem Sattelplatz vor den Sunset Stufen der Greenwichpromenade herrschte am Regattatag ab 10.00 Uhr das übliche Treiben, die Radfahrer mussten sich an zahlreichen Booten vorbeischlängeln und viele Fußgänger schauten dem Spektakel interessiert zu. Materialablage und Steg waren in meinen Augen wesentlich besser als an der Jungfernheide, das Wetter – viel Wind – jedoch sehr üblich für den Tegeler See.

Gestartet wurde in ca. 30s Abstand zwischen den Crews vor dem RC Tegel: es wurde - etwas windgeschützt - vorbei an den Inseln Scharfenberg und Valentinswerder in den Hohenzollernkanal, bis kurz vor die Mäckeritzbrücke, gerudert. Aufgrund des starken Gegenwinds war für alle Mannschaften die erste Hälfte der Strecke besonders anstrengend. Hatte man es aber in den Hohenzollernkanal geschafft, ruderte es sich mit leichtem Schiebewind wesentlich angenehmer. Auf dem Saatwinkler Steg, auf und unter der Tegeler Brücke standen viele Familienmitglieder, Freunde und Vereinskamerad*innen, die uns lautstark anfeuerten. Manch einer radelte auch an der Strecke entlang. Das Ziel war leider etwas schlecht zu erkennen – irgendwann bimmelte es aus einem Busch am Saatwinkler Damm. Am LRV war deutlich mehr Platz zum Anlegen als in der Innenstadt, so dass es nicht lange dauerte – und auch hier gab es die bewährte Unterstützung durch Arkon*innen für die erschöpften Sportler*innen.

Vielen Dank für einen tollen Regattatag – mein Dank gilt vor allem den vielen Helfer*innen!

Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

1. Platz:                       Gwendolin Leishman im JF 4x+A

1. Platz:                      Wiebke Kaufhold im MW8+ E

1. Platz:                      Yehor Zakharov, Ben Luis Häber und Lilly Herbach im JM 8+B

1. Platz:                       Dorothea Schmidt, Katja Czerr, Birte Ganz, Martina Banthau und Sibille Pletsch im MW 4x+ D (Gig)

2. Platz:                       Valentin Schlegel im SM8+ A

2. Platz:                       Stefan Forner, Jörg Irmer und Arnold Hiß im MM 4+ E (Gig)

3. Platz:                       Martina Taschner, Katja Simon, Marina de Groot, Anita Ulrich und Katrin Lohmann im MW4x+ C (Gig)

Herzlichen Glückwunsch!

Sibille Pletsch

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