Arkona Blog

Deutsche Jahrgangsmeisterschaften 2026

von Thomas Osteroth | Juli 1, 2026 | 2026, Jugend

Ein Wochenende mit Rekordtemperaturen und viel Edelmetall aus dem Elfrater See sowie spannenden Rennen in Luzern auf dem Göttersee. 

Deutsche Jahrgangsmeisterschaften
Durch die extremen Temperaturen am Wochenende wurde der Zeitplan der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften angepasst, sodass teilweise wichtige Hoffnungsläufe entfiehlen und man sich bereits im Vorlauf direkt für das Halbfinale oder Finale qualifizieren musste. Ebenfalls wurden im Verlauf der Regatta die B-Finals gestrichen und Platzierungen auf Grundlage der Vorläufe o. Halbfinals (Zeit) vergeben. Zum einen für die Sportler:innen schade, da sie so teilweise nur 1-2 Rennen fahren konnten aber zum anderen, aufgrund der Wetterlage und dem Schutz der Sportler:innen wichtig. 

Für Arkona endet die Rudersaison und der Saisonhöhepunkt der Junior:innen sehr erfolgreich mir 3 Deutschen Meistertiteln sowie 2 Vizemeistertiteln. 

Ben Luis Häber Bei den B-Junioren (15/16 Jahre alt) holt im Junioren Doppelzweier den 1. Platz im B-Finale - Gesamtplatz 7. (Nach dem Ergebnis der Zeiten der Halbfinals)

Nika Koser holt im Leichtgewichtsdoppelzweier der Juniorinnen B den 2. Platz im B-Finale - Gesamtplatz 8. (Nach dem Ergebnis der Zeiten der Vorläufe)

Yehor Zakharov wird im Vierer ohne (Riemen Vierer ohne Steuermann) der B Junioren zusammen mit dem BRC sensationell DEUTSCHER MEISTER!Gleichzeitig qualifiziert er sich damit für den Baltic Cup. 
Dem nicht genug, setzt er im Junioren Achter B noch einen drauf und holt gemeinsam mit Steuerfrau Lilly Herbach Silber - VIZEMEISTER. 

Mathea Stahnke startete auf den Meisterschaften sowohl im Vierer ohne der Juniorinnen A sowie dem Achter. In beiden Rennen zeigte sie eine kämpferische Leistung und schrammte mit zweimal Platz 4 nur knapp am Podest vorbei. 

Gwendolin Leishmann startete nach einer durchwachsenen Saison und dem kurzfristigen Ausstieg ihrer Zweierpartnerin im Vierer mit (Riemen Vierer mit Steuermann) der Juniorinnen sowie im Doppelvierer. Im Doppelvierer ruderten sich die Damen um Gwendolin souverän in das Finale aber mussten sich dort mit Platz 6 begnügen. Im Vierer mit hingegen lief es deutlich besser und mit einem Vorsprung von fast 8 Sekunden konnte sich die Mannschaft Gold und damit den Titel DEUTSCHE MEISTERINNEN sichern. 

Paul Rocco Häber startete im Leichtgewichts Junioren A Doppelzweier gemeinsam mit dem ehemaligen Arkona, nun RAW, Sportler Erik Wilhelm und zeigten ein kämperisches und souveränes Rennen. Mit einer knappen Länge Vorsprung überquerten sie die Ziellinie und konnten sich nach einer erfolgreichen Saison mit dem Titel DEUTSCHER MEISTER belohnen. Zum Abschluß einer spannenden Meisterschaft ging es für Paul noch in den Leichtgewichts Junioren Achter, wo die Mannschaft eine starke Leistung zeigt und sich mit Silber belohnten - VIZEMEISTER. 

Herzlichen Glückwunsch an alle Sportler:innen für diese unglaublichen Erfolge, Medaillen und persönliche Bestleistungen. 
Nicht zu vergessen, das Trainerinnenteam hinter den Sportler:innen. Ein riesen Dank geht ebenfalls an Sofie, Louisa und Olivia, die neben ihrem Job und Studium jede freie Minute opfern, um unseren Sportler:innen die bestmöglichen Trainingsbedingungen zu geben. Sie haben immer ein offenes Ohr für die Sportler:innen, organisieren die Trainingslager sowie Regatten und Transporte, organisieren das Training und vieles mehr. DANKE! 

Fotos: meinruderbild, Mandy

Die Traditions-Langstreckenregatta „Quer durch Berlin“ fand dieses Jahr zum 97. Mal statt – aufgrund von Bauarbeiten am Spreeufer in der Innenstadt verlief die Strecke jedoch nicht von Jungfernheide zum Haus der Kulturen der Welt, sondern vom RC Tegel zum LRV.

Auf dem Sattelplatz vor den Sunset Stufen der Greenwichpromenade herrschte am Regattatag ab 10.00 Uhr das übliche Treiben, die Radfahrer mussten sich an zahlreichen Booten vorbeischlängeln und viele Fußgänger schauten dem Spektakel interessiert zu. Materialablage und Steg waren in meinen Augen wesentlich besser als an der Jungfernheide, das Wetter – viel Wind – jedoch sehr üblich für den Tegeler See.

Gestartet wurde in ca. 30s Abstand zwischen den Crews vor dem RC Tegel: es wurde - etwas windgeschützt - vorbei an den Inseln Scharfenberg und Valentinswerder in den Hohenzollernkanal, bis kurz vor die Mäckeritzbrücke, gerudert. Aufgrund des starken Gegenwinds war für alle Mannschaften die erste Hälfte der Strecke besonders anstrengend. Hatte man es aber in den Hohenzollernkanal geschafft, ruderte es sich mit leichtem Schiebewind wesentlich angenehmer. Auf dem Saatwinkler Steg, auf und unter der Tegeler Brücke standen viele Familienmitglieder, Freunde und Vereinskamerad*innen, die uns lautstark anfeuerten. Manch einer radelte auch an der Strecke entlang. Das Ziel war leider etwas schlecht zu erkennen – irgendwann bimmelte es aus einem Busch am Saatwinkler Damm. Am LRV war deutlich mehr Platz zum Anlegen als in der Innenstadt, so dass es nicht lange dauerte – und auch hier gab es die bewährte Unterstützung durch Arkon*innen für die erschöpften Sportler*innen.

Vielen Dank für einen tollen Regattatag – mein Dank gilt vor allem den vielen Helfer*innen!

Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

1. Platz:                       Gwendolin Leishman im JF 4x+A

1. Platz:                      Wiebke Kaufhold im MW8+ E

1. Platz:                      Yehor Zakharov, Ben Luis Häber und Lilly Herbach im JM 8+B

1. Platz:                       Dorothea Schmidt, Katja Czerr, Birte Ganz, Martina Banthau und Sibille Pletsch im MW 4x+ D (Gig)

2. Platz:                       Valentin Schlegel im SM8+ A

2. Platz:                       Stefan Forner, Jörg Irmer und Arnold Hiß im MM 4+ E (Gig)

3. Platz:                       Martina Taschner, Katja Simon, Marina de Groot, Anita Ulrich und Katrin Lohmann im MW4x+ C (Gig)

Herzlichen Glückwunsch!

Sibille Pletsch

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