Arkona Blog

Ruderbundesliga 2. Renntag + Die Finals 2026

von Thomas Osteroth | Aug. 1, 2026 | 2026, Leistungssport, RBL

.Am 25.07 fand der 2. Renn­tag der Ruder­bun­des­li­ga in Han­no­ver im Zuge der „Die­Fi­nals“ statt, wel­che gleich­zei­tig als Deut­sche Meis­ter­schaft gezählt wer­den können. 

Vor einer beein­dru­cken­den Kulis­se und über 4 Bah­nen, ging es an die­sem Renn­tag nur über 4 Ren­nen á 350 Metern. Das Beson­de­re aber war, dass u.a. 2 Män­ner­ach­ter und 3 Frau­en­ach­ter aus dem aktu­el­len Team Deutsch­land mit am Start waren und sich dem Duell der schnells­ten deut­schen Sprint­ach­tern stellten. 

Bei den Män­nern vom Haupt­stadt­sprin­ter gab es eini­ge per­so­nel­le Umbe­set­zun­gen, da Schlag­mann und Team­chef Max Rich­ter auf der Euro­mas­ters war. Die Män­ner um „Neu­schlag­mann“ Chris­to­pher Rekow star­te­ten moti­viert in die­sen 2. Renn­tag und woll­ten eini­ge Plät­ze in der Tabel­le gut machen. Lei­der kamen sie trotz dem Renn­sys­tem mit 4 Boo­ten pro Lauf statt 1gegen1 nicht rich­tig in den Renn­tag hin­ein. Trotz viel Enga­ge­ment konn­te am Ende zwar noch die Rote Later­ne ver­hin­dert wer­den, aber in der Tabel­le geht es mit einem 12 Platz von 13 Boo­ten wei­ter nach unten. Nun heißt es für den 3. Renn­tag noch mal eine Schip­pe drauf legen, um wie­der Plät­ze gut zu machen. 

Bei den Frau­en­ach­tern erfreu­lich, dass trotz dem Aus­schei­den des Havel­Queen-Ach­ters eine Queen vor Ort war – unse­re Nora Peu­ser. Im ers­ten Frau­en Deutsch­land­ach­ter konn­te sie mit ihrem Team sich über alle Ren­nen klar nach vor­ne set­zen und am Ende auch Die­Fi­nals gewin­nen und sich damit mit einem Deut­schen Meis­ter­ti­tel krönen. 

Bereits von Don­ners­tag bis Frei­tag fan­den zudem die Deut­schen Cos­tal Meis­ter­schaf­ten im Zuge der Die­Fi­nals statt. Hier nahm Ayse Gündüz sowohl im Einer, als auch im Mix Zwei­er und Mix Vie­rer teil. Im Einer und Mix­Zwei­er reich­te es lei­der nicht für die vor­de­ren Plät­ze aber im MixVie­rer konn­te sie sich gemein­sam mit Luis Haack aus dem Haupt­stadt­sprin­ter über 4 Läu­fe einen sehr guten drit­ten Platz ergattern. 

 
Herz­li­chen Glückwunsch! 

Quel­len: Deut­scher Ruder­ver­band / Ruderbundesliga

Die Traditions-Langstreckenregatta „Quer durch Berlin“ fand dieses Jahr zum 97. Mal statt – aufgrund von Bauarbeiten am Spreeufer in der Innenstadt verlief die Strecke jedoch nicht von Jungfernheide zum Haus der Kulturen der Welt, sondern vom RC Tegel zum LRV.

Auf dem Sattelplatz vor den Sunset Stufen der Greenwichpromenade herrschte am Regattatag ab 10.00 Uhr das übliche Treiben, die Radfahrer mussten sich an zahlreichen Booten vorbeischlängeln und viele Fußgänger schauten dem Spektakel interessiert zu. Materialablage und Steg waren in meinen Augen wesentlich besser als an der Jungfernheide, das Wetter – viel Wind – jedoch sehr üblich für den Tegeler See.

Gestartet wurde in ca. 30s Abstand zwischen den Crews vor dem RC Tegel: es wurde - etwas windgeschützt - vorbei an den Inseln Scharfenberg und Valentinswerder in den Hohenzollernkanal, bis kurz vor die Mäckeritzbrücke, gerudert. Aufgrund des starken Gegenwinds war für alle Mannschaften die erste Hälfte der Strecke besonders anstrengend. Hatte man es aber in den Hohenzollernkanal geschafft, ruderte es sich mit leichtem Schiebewind wesentlich angenehmer. Auf dem Saatwinkler Steg, auf und unter der Tegeler Brücke standen viele Familienmitglieder, Freunde und Vereinskamerad*innen, die uns lautstark anfeuerten. Manch einer radelte auch an der Strecke entlang. Das Ziel war leider etwas schlecht zu erkennen – irgendwann bimmelte es aus einem Busch am Saatwinkler Damm. Am LRV war deutlich mehr Platz zum Anlegen als in der Innenstadt, so dass es nicht lange dauerte – und auch hier gab es die bewährte Unterstützung durch Arkon*innen für die erschöpften Sportler*innen.

Vielen Dank für einen tollen Regattatag – mein Dank gilt vor allem den vielen Helfer*innen!

Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

1. Platz:                       Gwendolin Leishman im JF 4x+A

1. Platz:                      Wiebke Kaufhold im MW8+ E

1. Platz:                      Yehor Zakharov, Ben Luis Häber und Lilly Herbach im JM 8+B

1. Platz:                       Dorothea Schmidt, Katja Czerr, Birte Ganz, Martina Banthau und Sibille Pletsch im MW 4x+ D (Gig)

2. Platz:                       Valentin Schlegel im SM8+ A

2. Platz:                       Stefan Forner, Jörg Irmer und Arnold Hiß im MM 4+ E (Gig)

3. Platz:                       Martina Taschner, Katja Simon, Marina de Groot, Anita Ulrich und Katrin Lohmann im MW4x+ C (Gig)

Herzlichen Glückwunsch!

Sibille Pletsch

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