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Team Deutschland-Achter: Alternative im Schnee

von Thomas Osteroth

5. März 2021

Der Vierer machte den Anfang.

Der star­ke Win­ter­ein­bruch sorgt vie­ler­orts für wei­ße Land­schaf­ten und eisi­ge Tem­pe­ra­tu­ren. Auch der Stütz­punkt Dort­mund wur­de kom­plett zuge­schneit, an Rudern ist auf dem Dort­mund-Ems-Kanal seit Tagen nicht zu den­ken. Des­we­gen hat das Team Deutsch­land-Ach­ter kurz­fris­tig umge­plant. Die Crew vom Vie­rer ohne Steu­er­mann hat mit Vie­rer-Bun­des­trai­ner Tim Schön­berg drei Tage Ski­lang­lauf in Wil­lin­gen ein­ge­legt. Ab Diens­tag bege­ben sich auch die Ath­le­ten aus dem Deutsch­land-Ach­ter auf Langlaufskier.

„Weil auf dem Kanal Rudern nicht mehr mög­lich war, haben wir spon­tan nach einer Alter­na­ti­ve gesucht. Ski­lang­lauf ken­nen alle aus dem Trai­nings­la­ger in St. Moritz, das Mate­ri­al haben wir auch. Es war die rich­ti­ge Ent­schei­dung, das war eine gelun­ge­ne Abwechs­lung“, erklärt Schön­berg: „Das waren gute Aus­dau­er­ein­hei­ten, wir haben ordent­lich Meter gemacht. Aber vor allem war es für die Jungs men­tal wahn­sin­nig wich­tig. Gera­de in den jet­zi­gen Zei­ten musst du die Moti­va­ti­on hoch hal­ten, damit alle frisch im Kopf blei­ben. Ich den­ke, das hat gut geklappt. Die Ath­le­ten hat­ten bei jeder Ein­heit ein Lächeln auf den Lippen.“

Bis zu 60 km pro Tag in der Loipe

Auch wenn die Rude­rer ihren Spaß hat­ten, kam das Trai­ning nicht zu kurz. An den drei Tagen haben die Ath­le­ten jeweils bis zu 60 Kilo­me­ter auf der Loi­pe hin­ge­legt. Spit­zen­rei­ter war Felix Wim­ber­ger, der aus Pas­sau stammt und seit sei­ner Kind­heit auf Ski­ern zuhau­se ist, aber auch Paul Gebau­er, Wolf-Nic­las Schrö­der und Maxi­mi­li­an Pla­ner mach­ten sich gut auf unge­wohn­tem Ter­rain. Zwei Ein­hei­ten stan­den pro Tag an. Schön­berg, gebür­ti­ger Fin­ne, zeig­te sich soli­da­risch, schnall­te sich die Ski­er eben­falls unter die Füße und lief bei kna­ckig kal­ten Minus­gra­den sei­ne Runden.

Gebau­er: „Erho­lung für den Kopf“

Fast so schön wie an der SCHARFEN LANKE

„Es war kalt, aber schön“, resü­miert Schön­berg. Die Sport­ler zogen eben­falls ein posi­ti­ves Fazit. „Das war mal ein biss­chen Erho­lung für den Kopf und eine sehr gute Abwechs­lung. Ski­lang­lauf hat mir schon in den Trai­nings­la­gern in St. Moritz immer viel Spaß gemacht“, sagt Paul Gebau­er: „Was nicht hei­ßen soll, dass es nicht anstren­gend war. Ich habe rund 50 Kilo­me­ter pro Tag abge­spult. Abends waren wir alle ganz schön platt, das war ja auch eine unge­wohn­te Belas­tung. Ins­ge­samt muss ich wirk­lich sagen: Das war eine gute Sache.“

Staf­fel­über­ga­be an den Deutschland-Achter

Für die Vie­rer-Crew waren die Ski­lang­lauf-Ein­hei­ten der Abschluss des Heim-Trai­nings­la­gers. Bis Mon­tag wird indi­vi­du­ell trai­niert, dann geht es wie­der im nor­ma­len Rhyth­mus am Stütz­punkt in Dort­mund wei­ter. „Hof­fent­lich dann auch bald wie­der im Ruder­boot“, so Schön­berg, der nun den Staf­fel­stab über­ge­ben hat: Für die Ath­le­ten aus dem Deutsch­land-Ach­ter geht es am Diens­tag und Mitt­woch in den Schnee.

Quel­le: https://deutschlandachter.de/2021/02/14/ausflug-zum-skilanglauf-sorgt-fur-abwechslung/

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