Arkona Blog

Weltcup Sevilla (Spanien)

von Thomas Osteroth | Juni 2, 2026 | 2026, Leistungssport

Am 29.05 bis 31.05 fand der ers­te inter­na­tio­na­le Ver­gleich der Senior:innen beim Welt­cup in Sevil­la (Spa­ni­en) statt. 

Für Nora Peu­ser ging es nach der gan­zen Test­bat­te­rie sowie den Klein­boot­über­prü­fun­gen im Vie­rer ohne an den Start. Im Vor­lauf konn­te der Vie­rer noch nicht sein vol­les Poten­zi­al aus­schöp­fen und muss­te so ins B‑Finale. Zum Fina­le hin wur­de das Boot noch ein­mal umge­setzt und Nora ging wie­der auf die Schlag­po­si­ti­on. In einem deut­lich bes­se­ren Ren­nen konn­ten sie das B‑Finale deut­lich gewin­nen und etwas Selbst­ver­trau­en tan­ken. Da auch der Frau­en­ach­ter weit hin­ter den Erwar­tun­gen zurück­blieb, bleibt es span­nend, wie es in den Boots­be­sat­zun­gen wei­ter geht.

Nic­las Schrö­der hat nach der Klein­boot­meis­ter­schaft sei­ne Sai­son vor­zei­tig been­det in Abspra­che mit den Trai­nern, um sich sowohl voll auf sei­nen Mas­ter als auch den im Dezem­ber gebo­re­nen Nach­wuchs kon­zen­trie­ren zu kön­nen. Ziel ist es im Herbst wie­der voll einzusteigen.

Die Traditions-Langstreckenregatta „Quer durch Berlin“ fand dieses Jahr zum 97. Mal statt – aufgrund von Bauarbeiten am Spreeufer in der Innenstadt verlief die Strecke jedoch nicht von Jungfernheide zum Haus der Kulturen der Welt, sondern vom RC Tegel zum LRV.

Auf dem Sattelplatz vor den Sunset Stufen der Greenwichpromenade herrschte am Regattatag ab 10.00 Uhr das übliche Treiben, die Radfahrer mussten sich an zahlreichen Booten vorbeischlängeln und viele Fußgänger schauten dem Spektakel interessiert zu. Materialablage und Steg waren in meinen Augen wesentlich besser als an der Jungfernheide, das Wetter – viel Wind – jedoch sehr üblich für den Tegeler See.

Gestartet wurde in ca. 30s Abstand zwischen den Crews vor dem RC Tegel: es wurde - etwas windgeschützt - vorbei an den Inseln Scharfenberg und Valentinswerder in den Hohenzollernkanal, bis kurz vor die Mäckeritzbrücke, gerudert. Aufgrund des starken Gegenwinds war für alle Mannschaften die erste Hälfte der Strecke besonders anstrengend. Hatte man es aber in den Hohenzollernkanal geschafft, ruderte es sich mit leichtem Schiebewind wesentlich angenehmer. Auf dem Saatwinkler Steg, auf und unter der Tegeler Brücke standen viele Familienmitglieder, Freunde und Vereinskamerad*innen, die uns lautstark anfeuerten. Manch einer radelte auch an der Strecke entlang. Das Ziel war leider etwas schlecht zu erkennen – irgendwann bimmelte es aus einem Busch am Saatwinkler Damm. Am LRV war deutlich mehr Platz zum Anlegen als in der Innenstadt, so dass es nicht lange dauerte – und auch hier gab es die bewährte Unterstützung durch Arkon*innen für die erschöpften Sportler*innen.

Vielen Dank für einen tollen Regattatag – mein Dank gilt vor allem den vielen Helfer*innen!

Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

1. Platz:                       Gwendolin Leishman im JF 4x+A

1. Platz:                      Wiebke Kaufhold im MW8+ E

1. Platz:                      Yehor Zakharov, Ben Luis Häber und Lilly Herbach im JM 8+B

1. Platz:                       Dorothea Schmidt, Katja Czerr, Birte Ganz, Martina Banthau und Sibille Pletsch im MW 4x+ D (Gig)

2. Platz:                       Valentin Schlegel im SM8+ A

2. Platz:                       Stefan Forner, Jörg Irmer und Arnold Hiß im MM 4+ E (Gig)

3. Platz:                       Martina Taschner, Katja Simon, Marina de Groot, Anita Ulrich und Katrin Lohmann im MW4x+ C (Gig)

Herzlichen Glückwunsch!

Sibille Pletsch

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