Arkona Blog

14. – 17. Mai Internationale Hügelregatta in Essen

von Thomas Osteroth | Mai 14, 2015 | 2015, Leistungssport, Wettbewerb LS

Bereits am heu­ti­gen Don­ners­tag star­te­ten die Ren­nen für die natio­na­len U23 Rude­rin­nen und Rude­rer auf dem Esse­ner Baldeneysee.

Nach den Deut­schen Klein­boot­meis­ter­schaf­ten Mit­te April in Bran­den­burg lud Bun­des­trai­ne­rin Bri­git­te Bie­lig ihren Kader zur zwei­ten Klein­boot­über­prü­fung nach Essen ein. Im Einer und im Zwei­er ohne Steu­er­mann muss­ten die Ath­le­ten ihre Leis­tun­gen bestä­ti­gen, um einen Platz im Natio­nal­team in Rich­tung U23-Welt­meis­ter­schaf­ten in Plov­div (BUL) zu ergattern.

Foto

Nach einem (ver­mut­lich tak­ti­schen) 3. Platz im Vor­lauf, zeig­ten Nic­las Schrö­der (RU Arko­na) und sein Zwei­er­part­ner Paul Gebau­er (Pots­da­mer RC Ger­ma­nia Ber­lin) im A‑Finale gleich vom Start weg ihre der­zeit bestechen­de Form und hat­ten ihre Geg­ner bis in Ziel stets im Blick und mel­de­ten mit ihrem Sieg Ansprü­che auf einen Platz in der U23-Natio­nal­mann­schaft an. Sie lagen im Ziel eine Boots­län­ge vor ihren schärfs­ten Kon­kur­ren­ten aus Frankfurt/Main und über zwei Län­gen vor dem dritt­plat­zier­ten Zwei­er aus Crefeld.

Wer­ner Fromm

Die Traditions-Langstreckenregatta „Quer durch Berlin“ fand dieses Jahr zum 97. Mal statt – aufgrund von Bauarbeiten am Spreeufer in der Innenstadt verlief die Strecke jedoch nicht von Jungfernheide zum Haus der Kulturen der Welt, sondern vom RC Tegel zum LRV.

Auf dem Sattelplatz vor den Sunset Stufen der Greenwichpromenade herrschte am Regattatag ab 10.00 Uhr das übliche Treiben, die Radfahrer mussten sich an zahlreichen Booten vorbeischlängeln und viele Fußgänger schauten dem Spektakel interessiert zu. Materialablage und Steg waren in meinen Augen wesentlich besser als an der Jungfernheide, das Wetter – viel Wind – jedoch sehr üblich für den Tegeler See.

Gestartet wurde in ca. 30s Abstand zwischen den Crews vor dem RC Tegel: es wurde - etwas windgeschützt - vorbei an den Inseln Scharfenberg und Valentinswerder in den Hohenzollernkanal, bis kurz vor die Mäckeritzbrücke, gerudert. Aufgrund des starken Gegenwinds war für alle Mannschaften die erste Hälfte der Strecke besonders anstrengend. Hatte man es aber in den Hohenzollernkanal geschafft, ruderte es sich mit leichtem Schiebewind wesentlich angenehmer. Auf dem Saatwinkler Steg, auf und unter der Tegeler Brücke standen viele Familienmitglieder, Freunde und Vereinskamerad*innen, die uns lautstark anfeuerten. Manch einer radelte auch an der Strecke entlang. Das Ziel war leider etwas schlecht zu erkennen – irgendwann bimmelte es aus einem Busch am Saatwinkler Damm. Am LRV war deutlich mehr Platz zum Anlegen als in der Innenstadt, so dass es nicht lange dauerte – und auch hier gab es die bewährte Unterstützung durch Arkon*innen für die erschöpften Sportler*innen.

Vielen Dank für einen tollen Regattatag – mein Dank gilt vor allem den vielen Helfer*innen!

Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

1. Platz:                       Gwendolin Leishman im JF 4x+A

1. Platz:                      Wiebke Kaufhold im MW8+ E

1. Platz:                      Yehor Zakharov, Ben Luis Häber und Lilly Herbach im JM 8+B

1. Platz:                       Dorothea Schmidt, Katja Czerr, Birte Ganz, Martina Banthau und Sibille Pletsch im MW 4x+ D (Gig)

2. Platz:                       Valentin Schlegel im SM8+ A

2. Platz:                       Stefan Forner, Jörg Irmer und Arnold Hiß im MM 4+ E (Gig)

3. Platz:                       Martina Taschner, Katja Simon, Marina de Groot, Anita Ulrich und Katrin Lohmann im MW4x+ C (Gig)

Herzlichen Glückwunsch!

Sibille Pletsch

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