Arkona Blog

Deutsche Kleinbootmeisterschaften in Krefeld

von Thomas Osteroth | Apr. 25, 2022 | 2022, Leistungssport

Roggensack/Schönherr sind die neuen Zweier-Meister

Sou­ve­rä­ner Start-Ziel-Sieg bei den Deut­schen Klein­boot­meis­ter­schaf­ten in Kre­feld vor Schrö­der/Johannesen und Eggeling/Angl.

Vier Ren­nen, vier Sie­ge – und im Ziel ris­sen sie die Arme hoch: Olaf Rog­gen­sack und Mat­tes Schön­herr fei­er­ten auf dem Elfra­ther See in Kre­feld ihren sou­ve­rä­nen Sieg im Zwei­er bei den Deut­schen Klein­boot­meis­ter­schaf­ten. Das Duo gewann im Fina­le mit einem Start-Ziel-Sieg nach 6:37,87 Minu­ten vor Wolf-Nic­las Schrö­der/Torben Johan­nesen und Bene­dict Eggeling/Jaspar Angl.

„Wir waren guter Hoff­nung, aber dass wir das Fina­le recht domi­nant gestal­ten konn­ten, war doch etwas über­ra­schend“, sag­te Olaf Rog­gen­sack und Mat­tes Schön­herr ergänz­te: „Nach dem guten Start hat­ten wir einen guten Über­blick über das Feld und konn­ten die Angrif­fe der ande­ren immer gut aus­kon­tern. Rude­risch und auch mensch­lich har­mo­nie­ren wir gut.“

Das erkann­te auch Tor­ben Johan­nesen an, der mit sei­nem Part­ner rund zwei­ein­halb Sekun­den nach den Sie­gern ins Ziel kam: „Von der Phy­sis ist es einer der stärks­ten Zwei­er. Wir haben es ver­sucht, übers Rude­ri­sche zu lösen, und sind zufrie­den mit dem zwei­ten Platz.“ Eben­falls am Sie­ger­steg leg­te die kom­plett jun­ge Kom­bi­na­ti­on Bene­dict Eggeling/Jaspar Angl an. „Über die Medail­le freu­en wir uns natür­lich und hof­fen, beim Neu­auf­bau des Teams eine tra­gen­de Rol­le zu spie­len“, sag­te Jas­par Angl.

Erbit­ter­ter Kampf um den Sieg

Ein genau­es Bild von den Leis­tun­gen im Zwei­er ohne Steu­er­mann ver­schaff­te sich das Trai­ner­team um Uwe Ben­der, der zunächst ein­mal das Sie­ger-Duo lob­te: „Olaf und Mat­tes sind als rela­tiv neue Kom­bi­na­ti­on immer bes­ser und selbst­be­wuss­ter gewor­den. Auch hier in Kre­feld sind sie von Ren­nen zu Ren­nen immer sta­bi­ler gewor­den.“ Ein „ordent­li­ches Ergeb­nis“ beschei­nig­te der Bun­des­trai­ner auch den „Youngs­tern“ Eggeling/Angl: „Bene­dict hat­te im Vor­feld ja gesund­heit­li­che Pro­ble­me und war zwei Wochen lang aus­ge­fal­len. Auch die Vor­be­las­tung konn­te er nur teil­wei­se mitfahren.“

Ins stär­ke­re Blick­feld der Trai­ner scho­ben sich auch die jun­gen Zwei­er Con­stan­tin Conrad/Simon Schu­bert (4.) und Hen­ning Köncke/Julius Christ (5.), die eben­so ins Fina­le fuh­ren wie Mal­te Großmann/Paul Gebau­er (6.). Im anschlie­ßen­den B‑Finale setz­ten sich Max John/Theis Hage­meis­ter vor Marc Hinrichs/Tom Tewes und Leon Knaack/Ryan Smith durch. Auf dem – letzt­lich ent­täu­schen­den – zehn­ten Platz reih­ten sich Juli­an Garth/Laurits Fol­lert vom gast­ge­ben­den Cre­fel­der RC ein; gefolgt von den U23-Zwei­ern Jan­nik Metzger/Sönke Kru­se und Noah Anger/Kaspar Virnekäs.

„Wir wer­den die Ergeb­nis­se nun in Ruhe aus­wer­ten und in ein paar Tagen mit der Mann­schafts­bil­dung in Dort­mund begin­nen. Dann tref­fen uns zum Stre­cken­fah­ren in Köln“, gab Bun­des­trai­ner Uwe Ben­der das wei­te­re Pro­ze­de­re bekannt. Bei der Inter­na­tio­na­len Hügel­re­gat­ta in Essen (14./15. Mai) will das Team Deutsch­land-Ach­ter dann in ver­schie­de­nen Vie­rer- und Ach­ter-Kom­bi­na­tio­nen antre­ten, ehe im pol­ni­schen Posen (17.–19. Juni) der ers­te Welt­cup-Start für die neu­for­mier­te Flot­te ansteht.

Sil­ber für

Wolf-Nic­las Schrö­der / Tor­ben Johan­nesen (RU Arko­na Ber­lin / RC Favo­ri­te Hammonia)

Ergeb­nis­se, Deut­sche Klein­boot­meis­ter­schaf­ten in Kre­feld Zwei­er ohne Steuermann,

A‑Finale:

  1. Olaf Rog­gen­sack / Mat­tes Schön­herr (RC Tegel / RC Pots­dam) 6:37,87 Minuten,
  2. Wolf-Nic­las Schrö­der / Tor­ben Johan­nesen (RU Arko­na Ber­lin / RC Favo­ri­te Ham­mo­nia) 6:40,25,
  3. Bene­dikt Egge­ling / Jas­per Angl (RC Favo­ri­te Ham­mo­nia / RV Müns­ter) 6:42,73,
  4. Con­stan­tin Con­rad / Simon Schu­bert (Dresd­ner RC / USV TU Dres­den) 6:45,25,
  5. Hen­ning Kön­cke / Juli­us Christ (Osna­brü­cker RV / RTHC Bay­er Lever­ku­sen) 6:48,64,
  6. Mal­te Groß­mann / Paul Gebau­er (RC Favo­ri­te Ham­mo­nia / Pots­da­mer RC Ger­ma­nia) 6:52,22

Fotos: Det­lev Seyb und Maren Derlien

Wei­te­re erfreu­li­che Plat­zie­run­gen der Arkona-Top-Athleten:

 

Nora Peu­ser wur­de im Frau­en­ei­ner 3. (zwi­schen Platz 1 und 3 lagen 8/100 Sek)

Ayse Gündüz errang Platz drei im leich­ten Frau­en­ei­ner im B‑Finale

Eli­sa­beth Mainz kam in die­sem Ren­nen auf den sechs­ten Platz 

Mar­le­ne Scholl­mey­er beleg­te im U19 – Junio­rin­nen­ei­ner den 4. Platz im B‑Finale

Artur Ino­pin gewann im U19.Junioreneiner das E‑Finale

 

Glück­wunsch!

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Die Traditions-Langstreckenregatta „Quer durch Berlin“ fand dieses Jahr zum 97. Mal statt – aufgrund von Bauarbeiten am Spreeufer in der Innenstadt verlief die Strecke jedoch nicht von Jungfernheide zum Haus der Kulturen der Welt, sondern vom RC Tegel zum LRV.

Auf dem Sattelplatz vor den Sunset Stufen der Greenwichpromenade herrschte am Regattatag ab 10.00 Uhr das übliche Treiben, die Radfahrer mussten sich an zahlreichen Booten vorbeischlängeln und viele Fußgänger schauten dem Spektakel interessiert zu. Materialablage und Steg waren in meinen Augen wesentlich besser als an der Jungfernheide, das Wetter – viel Wind – jedoch sehr üblich für den Tegeler See.

Gestartet wurde in ca. 30s Abstand zwischen den Crews vor dem RC Tegel: es wurde - etwas windgeschützt - vorbei an den Inseln Scharfenberg und Valentinswerder in den Hohenzollernkanal, bis kurz vor die Mäckeritzbrücke, gerudert. Aufgrund des starken Gegenwinds war für alle Mannschaften die erste Hälfte der Strecke besonders anstrengend. Hatte man es aber in den Hohenzollernkanal geschafft, ruderte es sich mit leichtem Schiebewind wesentlich angenehmer. Auf dem Saatwinkler Steg, auf und unter der Tegeler Brücke standen viele Familienmitglieder, Freunde und Vereinskamerad*innen, die uns lautstark anfeuerten. Manch einer radelte auch an der Strecke entlang. Das Ziel war leider etwas schlecht zu erkennen – irgendwann bimmelte es aus einem Busch am Saatwinkler Damm. Am LRV war deutlich mehr Platz zum Anlegen als in der Innenstadt, so dass es nicht lange dauerte – und auch hier gab es die bewährte Unterstützung durch Arkon*innen für die erschöpften Sportler*innen.

Vielen Dank für einen tollen Regattatag – mein Dank gilt vor allem den vielen Helfer*innen!

Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

1. Platz:                       Gwendolin Leishman im JF 4x+A

1. Platz:                      Wiebke Kaufhold im MW8+ E

1. Platz:                      Yehor Zakharov, Ben Luis Häber und Lilly Herbach im JM 8+B

1. Platz:                       Dorothea Schmidt, Katja Czerr, Birte Ganz, Martina Banthau und Sibille Pletsch im MW 4x+ D (Gig)

2. Platz:                       Valentin Schlegel im SM8+ A

2. Platz:                       Stefan Forner, Jörg Irmer und Arnold Hiß im MM 4+ E (Gig)

3. Platz:                       Martina Taschner, Katja Simon, Marina de Groot, Anita Ulrich und Katrin Lohmann im MW4x+ C (Gig)

Herzlichen Glückwunsch!

Sibille Pletsch

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