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Hallensportfest der Berliner Ruderjugend

von Thomas Osteroth

19. Mai 2014

Zum 22.02.2014 reis­ten zahl­rei­che Kin­der und Jugend­li­che nach Tegel,

um sich dort im Wett­kampf in der Sport­hal­le zu mes­sen. In vie­len Trai­nings­ein­hei­ten hat­ten sie sich dar­auf vor­be­rei­tet. Nun war der Zeit­punkt gekom­men, an dem die Leis­tun­gen abge­ru­fen wer­den mussten.

In Mann­schaf­ten zu jeweils 5 akti­ven Sport­lern, dabei teils mit Mäd­chen gemisch­te, teils rei­ne Jun­gen­mann­schaf­ten, tra­ten unse­re Kids beim Mehr­kampf an. Die­ser war auf­ge­teilt in zwei Pha­sen – in der ers­ten Pha­se muss­ten vier Wett­kämp­fe bestrit­ten wer­den – Ergo­me­ter­ru­dern, Ziel­wer­fen mit Boh­nen­säck­chen, ein Stern­lauf (bei dem man über Kas­ten­tei­le sprin­gen, unter ihnen hin­durch­krau­chen und einen Medi­zin­ball umrun­den muss) und eine Schätz­fra­ge (was fürs Köpf­chen). Die zwei­te Pha­se bestand „nur“ aus der Hin­der­nis­staf­fel – mit den Armen über eine Bank zie­hen, aus der Vor­wärts­rol­le den Schwung mit­neh­men und über einen Kas­ten hech­ten, durch einen Rei­fen „sprin­gen“, Sla­lom lau­fen und im Sprint zurück zum Start, der nächs­te Läu­fer star­tet nach einem Hand­schlag, die Geg­ner auf den ande­ren drei Bah­nen fest im Blick, ohren­be­täu­ben­des Gebrüll aus der eige­nen Mann­schaft und von der Tri­bü­ne treibt die Sport­ler an. Aus allen fünf Wett­kampf­tei­len wird eine Gesamt­plat­zie­rung errechnet.

Nur eine kur­ze Ver­schnauf­pau­se bleibt den bes­ten Akti­ven. Der ursprüng­lichs­te Wett­kampf war­te­te auf sei­ne Prot­ago­nis­ten. Zwei Mann­schaf­ten, jeweils 10 Sport­ler aus ver­schie­de­nen Jahr­gän­gen, ste­hen sich gegen­über, fest ent­schlos­sen die ande­re Mann­schaft sprich­wört­lich über den Tisch zu zie­hen. Tau­zie­hen! Hau ruck – hau ruck tönt es durch die Hal­le, ein um die ande­re Mann­schaft geht zu Boden – jede Mann­schaft tritt gegen jede an – am Ende muss­ten sich unse­re Recken nur den Tegelern geschla­gen geben.

Die Ver­an­stal­tung neigt sich dem Ende. Der letz­te Wett­kampf, nach­emp­fun­den dem anti­ken Wagen­ren­nen, die Ver­eins­staf­fel steht kurz vor dem Start. Die Mann­schaf­ten ste­hen sau­ber auf­ge­reiht im Rund der ima­gi­nä­ren Lauf­stre­cke, abge­steckt durch Hüt­chen. Die ers­ten Läu­fer auf der Start­li­nie schar­ren mit den Füßen. Der Start­pfiff ertönt und sie flit­zen los. Gekonnt legen sie sich in die Kur­ve, die zwei­ten Läu­fer machen sich bereit, die zwei­te Kur­ve ist pas­siert und per Hand­schlag wer­den die zwei­ten Läu­fer auf die Stre­cke geschickt. Die ers­te Über­run­dung – zum Glück nicht Arko­na – der zwei­te Läu­fer­wech­sel, der drit­te, vier­te, fünf­te …. Das wird eng. Arko­na und Tegel sind dicht auf­ein­an­der unter­wegs, die bei­den ande­ren Ver­ei­ne abge­schla­gen ohne Chan­ce. Doch auch Arko­na sieht nur die Rück­lich­ter, wenn es denn wel­che gäbe.

Am Wett­kampf­en­de steht es fest – 4 Sie­ge im Mehr­kampf, ein drit­ter, zwei­ter beim Tau­zie­hen und bei der Staf­fel – ein gutes Ergeb­nis – herz­li­chen Glück­wunsch an alle teil­neh­men­den Kids.

Was nicht uner­wähnt blei­ben darf – zwi­schen den Wett­kämp­fen gab es zahl­rei­che Umbau­ten, Ergo­me­ter auf­stel­len, wie­der weg­räu­men, Käs­ten, Mat­ten, Bän­ke, Hüt­chen – alles muss­te auf­ge­stellt und wie­der abge­baut wer­den. Bei jedem Wett­kampf gab es Schieds­rich­ter, die auf die Ein­hal­tung der Regeln ach­te­ten und Zei­ten bzw. Plat­zie­run­gen notier­ten. Alle Hel­fer für die­se Auf­ga­ben kamen vom RC Tegel und von Arko­na – neben unse­ren 22 akti­ven Arko­nen, kamen von der Schar­fe Lan­ke noch der Lei­ter des Wett­kampf­bü­ros und wei­te­re 10 Hel­fer – und auf der Tri­bü­ne noch die unge­zähl­ten Fans (unse­re Mut­tis) und ihre unver­glei­che Sport­ler­ver­pfle­gung!!! EUCH ALLEN HERZLICHEN DANK!!!

Seb

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