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Der DRV ver­öf­fent­lich­te am 02.06.2020 ein Inter­view mit Nic­las und ande­ren Mann­schafts­mit­glie­dern des Deutsch­land-Vie­rers. Anlass war der ers­te Trai­nings­tag für den Vie­rer nach der lan­gen Corona-Pause:

Heu­te war für die Rude­rer am Stütz­punkt in Dort­mund ein beson­de­rer Tag. Mit einem gro­ßen Lächeln auf den Lip­pen lie­ßen die Ath­le­ten am heu­ti­gen Diens­tag erst­mals nach der lan­gen Coro­na-Pau­se wie­der den Vie­rer ohne Steu­er­mann und den Deutsch­land-Ach­ter zu Was­ser. Zwei Ein­hei­ten absol­vier­ten die Sport­ler. Wie die gelau­fen sind und wie der Plan bis zur EM im Okto­ber ist, ver­ra­ten Tor­ben Johan­nesen aus dem Deutsch­land-Ach­ter und Wolf-Nic­las Schrö­der aus dem Vie­rer ohne Steu­er­mann im Doppel-Interview.

 

 

WIE WAR DAS GEFÜHL, WIEDER IM MITTEL- UND GROSSBOOT ZU SITZEN

Schrö­der: Ich hat­te mich auf eine Sai­son im Vie­rer gefreut. Dann muss­ten wir erst ganz pau­sie­ren und durf­ten anschlie­ßend nur im Zwei­er fah­ren. Von daher fühlt es sich sehr gut an, wie­der im Vie­rer zu sit­zen. Ich habe die Zusam­men­ar­beit mit den ande­ren ver­misst. In der Mann­schaft macht es ein­fach mehr Spaß. Und die Geschwin­dig­keit habe ich auch ver­misst.
Johan­nesen: Das kann ich bestä­ti­gen, im Mit­tel- und Groß­boot ist es deut­lich dyna­mi­scher und schnel­ler. Für mich war es super, wie­der im Deutsch­land-Ach­ter zu fah­ren. Da haben wir ja jetzt auch lan­ge genug drauf war­ten müssen.

 

 

WIE GUT LIEFEN DIE ERSTEN FAHRTEN?

 

Johan­nesen: Anfangs war es noch etwas unge­wohnt und holp­rig. Aber es wur­de sehr schnell bes­ser. Ich sehe uns auf einem guten Weg, unser Niveau zu errei­chen.
Schrö­der: Bei uns hat es auch bes­ser geklappt als erwar­tet. Es war sicher von Vor­teil, dass wir seit sechs Wochen wie­der Zwei­er fah­ren durf­ten. Das ist zwar schon etwas ande­res, aber wir fan­gen nicht bei Null an.

 

 

 

 

WAS FÜR HERAUSFORDERUNGEN WARTEN NUN AUF EUCH?

Schrö­der: Es ist noch ordent­lich was zu tun bis zur EM. Jedes Duo rudert den Zwei­er für sich ja etwas anders. Wir müs­sen ver­su­chen, dass wir das im Vie­rer zusam­men krie­gen und auf­ein­an­der abstim­men. Es sind vie­le klei­ne Din­ge, die wir nun ver­bes­sern müs­sen, um auf das Level zu kom­men, wo wir hin wol­len. Da müs­sen wir gedul­dig sein, das wird sei­ne Zeit dau­ern.
Johan­nesen: Es ist wich­tig, jetzt das Gefühl für den Ach­ter wie­der­zu­fin­den und in den rich­ti­gen Rhyth­mus zu kom­men. Aber wir haben ein gutes Trai­ner­team und einen guten Steu­er­mann, des­we­gen bin ich da zuver­sicht­lich. Auch mit den neu­en Hygie­ne-Rege­lun­gen läuft alles gut. Natür­lich müs­sen wir uns wegen der Coro­na-Pan­de­mie alle sen­si­bi­li­sie­ren. Wir ver­su­chen zum Bei­spiel, so wenig Berüh­rungs­punk­te wie mög­lich zu haben. Und unser Steu­er­mann Mar­tin Sau­er trägt jetzt eine Mas­ke. Da muss­ten wir uns auch erst dran gewöh­nen, anfangs waren die Kom­man­dos nicht so deut­lich zu ver­ste­hen. Aber das haben wir mit dem Laut­spre­cher geregelt.

 

 

 

WIE SIEHT DER PLAN BIS ZUR EM AUS?

 

Schrö­der: Wir kon­zen­trie­ren uns jetzt haupt­säch­lich auf die Arbeit im Vie­rer ohne Steu­er­mann, die ande­ren im Deutsch­land-Ach­ter. Im August haben wir eine kur­ze Som­mer­pau­se. Danach liegt der Fokus voll auf der EM.
Johan­nesen: Für uns ist abso­lut wich­tig, dass wir die Euro­pa­meis­ter­schaf­ten als Ziel vor Augen haben. Ohne Ziel wäre es für den Kopf unfass­bar schwierig.

02.06.2020 | Inter­view: Felix Kannengießer

 

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