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Ruderwochenende am Neuruppiner See vom 19.07. bis 21.07.2013

von Thomas Osteroth

6. August 2013

Um es vor­weg­zu­neh­men: Es war ein wun­der­schö­nes Ruder­wo­chen­en­de mit Son­nen­schein, sehr guter Stim­mung in einem wirk­lich schö­nen Ruder­re­vier. Und damit es nicht erst am Ende des Tex­tes zu lesen ist, gleich jetzt die Dank­sa­gun­gen: Ein herz­li­ches Dan­keschön an unse­ren Fahr­ten­lei­ter Bernd, dem die Orga­ni­sa­ti­on und Pla­nung her­vor­ra­gend gelun­gen ist.

Wir bedan­ken uns beim Neu­rup­pi­ner RC, für die Gast­freund­lich­keit und be­sonders bei Lother Eipel, unse­ren Neu­ruppiner Mitru­de­rer, der als Gewäs­ser und Orts­kun­di­ger eini­ge inter­es­san­te Infor­ma­tio­nen bei­gesteu­ert hat.

Auch ein beson­de­res Dan­ke­schön an all die­je­ni­gen, die durch ihr Selbstge­machtes (Mar­me­la­den und Kuchen von Anne­ro­se, rote Grüt­ze von Dag­mar) und Mit­ge­brach­tes für Aahs und Oohs gesorgt haben. An die­ser Stel­le auch einen extra Dank an den­je­ni­gen, der den sehr rei­fen und daher viel­kommentierten Käse bei­gesteu­ert hat. Mir wür­de es jetzt genü­gen schö­ne Bil­der von unse­rer Fahrt zu zei­gen, denn davon gibt es vie­le. Eine Aus­wahl zu tref­fen war nicht leicht.

Freitag, 19.07.13: Treffen im Neu­ruppiner RC gegen 19:00 Uhr

Nach einer kur­zen Ein­wei­sung in die Räum­lich­kei­ten des NRC durch Bernd waren wir zu einem gemein­sa­men Abend­essen im Restau­rant See­gar­ten auf dem Nach­bar­ge­län­de des Segel­vereins ver­ab­re­det. Mit dem Essen waren die meis­ten von uns sehr zufrie­den. Ledig­lich das Per­so­nal schien bis­wei­len etwas über­for­dert … Tho­mas wur­de mit einem plötz­li­chen Guss aus Eis­wür­feln und Cola in den Rücken Seit­dem ist sein Ver­trau­en zu hin­ter ihm ste­hen­den Kell­nern erschüt­tert. Werner’s Fisch­sup­pe stell­te sich als Fisch­sup­pe mit-ohne-Fisch- dar. Fort­an wird er sich bei Bestel­lung einer Fisch­sup­pe immer garan­tie­ren las­sen, dass er in die­ser auch Fisch fin­den wird.

Abschlie­ßend tra­fen wir uns zu einem Umtrunk im Ver­eins­haus und stie­ßen mit selbst­ge­mach­ten Cran­ber­ry­li­kör (Inge und Micha­el) an. Ich hab verges­sen wann wir ins Bett gegan­gen sind. Es kann aber nicht sehr spät gewe­sen sein. Mir steck­te noch die Arbeitswo­che in den Kno­chen und ich woll­te für den mor­gi­gen Tag fit sein.

Samstag, 20.7.13, Treffen um 8:00 Uhr zum Frühstück, um 10:30 Uhr ruderfertig am Steg

Wetterbericht: Sonne, Sonne, wenig Wind um die 27°C

Wie schon ein­gangs erwähnt. Das Früh­stück ließ nichts zu wün­schen üb­rig. Alles schmeck­te und es war von allem reich­lich vor­han­den. Gut gestärkt konn­te es jetzt auch los­ge­hen. Es folg­te eine kur­ze Anspra­che durch Bernd, die Boots­ein­tei­lung und die Rou­te wur­de skizziert.

Der NRC stell­te uns freund­li­cher­wei­se drei 4er mit den wohl­klin­gen­den Na­men wie: „Pater Wich­mann“, .Bran­denburg“ und .Vater­land“ zur Verfü­gung. Ich fand, dass die Namen zu den Boo­ten pass­ten … Da wir nur zur 14 ange­reist waren, hat sich Lothar Eipel bereit erklärt an den bei­den Tagen mit uns zu rudern. Dag­mar hat noch schnell einen Foto­gra­fen auf­ge­trie­ben, dem das Grup­pen­fo­to zu ver­dan­ken ist.

Dann ging es los Rich­tung Nor­den zu unse­rem Ziel dem Restaurant/Hotel Bol­ten­müh­le, wo wir zu Mit­tag essen woll­ten. Zunächst ging es über den Neu­rup­pi­ner See, dann durch die Schleu­se Alt Rup­pin in den Molchow­see, über den Rhin in den Zer­mützelsee und abschlie­ßend in den Tor­now­see an des­sen Ende wir anleg­ten und den kur­zen Weg am Ufer zum Gar­ten­re­stau­rant ent­lang­gin­gen. Dort ange­kom­men, gab es ein leich­tes Ge­drängel unter den Son­nen­schir­men aber es pass­te schon.

Nach der erhol­sa­men Rast im Gar­ten der Bol­then­müh­le hieß es um 14:30 Uhr Auf­bruch zur Rück­tour. Schnell noch wohin und frisch mit Sonnen­schutz ver­se­hen ging es wie­der zurück zu den Boo­ten. Es gab ein paar Um­stellungen bei den Mann­schaf­ten und dann fuh­ren wir los, Rich­tung Schleu­se, die wir so gegen 15:30 Uhr errei­chen woll­ten. Am Ver­ein waren wir dann gegen 17:00 Uhr, sodass uns noch eine Stun­de bis zum Abend­essen blieb.

Jetzt war duschen und abküh­len ange­sagt! Oder baden gehen, was Wer­ner, Hel­ma, Rai­ner und Anne­ro­se auch ge­tan haben.

Zum Abend­essen blie­ben wir die­ses Mal im Ver­eins­haus. Nach dem Essen zog es uns mit unse­ren Geträn­ken und aller­hand Süch­tig­ma­chern (Pis­ta­zi­en, Salz­stan­gen, Nüs­se, Käse u.a.) raus auf die wun­der­schö­ne Ter­ras­se. Der Abend war som­mer­lich warm, die Spin­nen spann­ten anhei­melnd ihre Net­ze, der Mond war (fast) voll und Ger­hard über­zeug­te mit einer NightS­ky-App – mit deren Hil­fe sich jeder Stern fin­den und benen­nen lässt… Wir hat­ten unse­ren Spaß, Tho­mas etwas weni­ger, er konn­te trotz App den Mond auf sei­nem Han­dy nicht fin­den … Dag­mars .Kul­tur­bei­traq“ sorg­te bei eini­gen für unkon­trol­lier­te Lach­anfälle. Der Abend war also rich­tig nett und wir gin­gen defi­ni­tiv spä­ter ins Bett. Bei den Seg­lern neben­an wur­de an die­sem Abend eine Hoch­zeit gefei­ert und eini­ge unter uns wuss­ten am nächs­ten Mor­gen zu berich­ten, dass die Musik erst um 3:00 Uhr zu Ende war.

Sonntag, 21.07.13 Frühstück um 8:00 Uhr und ruderfertig am Steg um 10:30 Uhr.

Wetterbericht: Sonne, Sonne, kein Wind um die 31°C

Beim Blick auf das spie­gel­glat­te Was­ser ahn­ten wir schon, was uns erwar­ten wür­de. Unser heu­ti­ges Ziel war Alt­frie­sack im Süden des Neu­rup­pi­ner Sees, bis zur Schleu­se – Altfriesack.

Die Fahrt über den Neu­rup­pi­ner See Rich­tung Alt­frie­sack war zwar anstren­gend, weil sehr heiß, aber es war auch wun­der­schön. Über eine lan­ge Stre­cke konn­ten unse­re drei Boo­te qua­si ne­beneinander fah­ren, so viel Platz gab es und vor allem, so wenig Verkehr.

In Alt­frie­sack ange­kom­men galt es nur schnell zu wech­seln. sich in die Bü­sche schla­gen, und dann mög­lichst zügig zurück, bevor die „ganz gro­ße Hit­ze“ beginnt. Da fiel es schon schwer den Flüssig­keitshaushalt im Griff zu behal­ten. Aber wir erreich­ten wohl behal­ten um 13:00 Uhr den hei­mi­schen Steg. Auch die­ses Mal war es eine zeit­li­che Punktlandung.

Etwas beengt und umständ­lich gestal­tete sich das Boo­te put­zen aber auch das fand ein Ende. Die letz­ten Was­servorräte waren inzwi­schen wider­lich warm und spä­tes­tens jetzt dräng­te es jeden ziel­stre­big zur nächs­ten Dusche. Frisch geduscht tra­fen wir uns ein letz­tes Mal im Ver­eins­haus um die Res­te zu essen. Es gab noch aller­hand Le­ckeres, sowie Kaf­fee, um die Müdig­keit zu ver­trei­ben. Dann ging alles sehr schnell. Abwa­schen, Auf­räu­men, Ab­rechnen und Ver­ab­schie­den von den Neu­rup­pi­nern, Lothar im Beson­de­ren und wir unter­ein­an­der. Bir­git und ich wur­den erneut von Rai­ner und Anne­rose mit­ge­nom­men und wie­der wohl­behalten in Span­dau abge­setzt. Vie­len Dank Rainer.

Mit dabei waren: Bernd und Dag­mar, Micha­el und Inge, Rai­ner und Annero­se, Wer­ner und Hel­ma, Ger­hard, Tho­mas, Mara, Bir­git, Clau­dia und ich

Susan­na Melchert

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