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Skifahrt 2022

von Thomas Osteroth

5. März 2022

Die­ses Jahr ging es nach drei Jah­ren Abwe­sen­heit end­lich wie­der ins ver­trau­te Fins­ter­au. Mit ins­ge­samt 36 Per­so­nen und einem sehr stren­gen Coro­na-Kon­zept reis­ten wir an. Das freund­li­che Bus­un­ter­neh­men aus Selb stell­te uns hier­für einen dop­pel­stö­cki­gen 80-Sit­zer zur Ver­fü­gung! Sicher und stau­frei reis­ten wir also am Sams­tag, den 29.01 in den Bay­ri­schen Wald. Dort ange­kom­men wur­den die Zim­mer ver­teilt, die Ski sor­tiert und es ging direkt auf die Loi­pe! Wobei, wenn wir ehr­lich sind, ging es für die meis­ten erst­mal auf das Fuß­ball­feld hin­ter der Her­ber­ge, um das Ein­mal­eins des Ski­lang­laufs zu ler­nen. Über die wei­te­ren Tage infor­mie­ren euch die Teilnehmer!

Sonntag – Louis und Paul

Mor­gens sind wir, wie die meis­ten ande­ren Tage die­ser Woche um 7:40 Uhr auf­ge­stan­den, haben uns ange­zo­gen und uns getes­tet. Nach­dem Alex die Tests ein­ge­sam­melt hat und wir alle nega­tiv waren, sind wir zum Früh­stück gegan­gen. Da mein Zim­mer lei­der zu spät unten war, und zu die­sem Zeit­punkt noch die eine Hälf­te des Essens­raums von einer ande­ren Grup­pe belegt war, muss­ten wir uns auf die übri­gen Tische auf­tei­len. Nach dem Früh­stück haben wir uns zu der ers­ten Ein­heit um 10 Uhr ange­zo­gen, bei der wir zuerst zum Sta­di­on gefah­ren sind und uns dort die Hügel hoch und run­ter ein­ge­fah­ren haben. Je nach­dem wie gut wir da schon fah­ren konn­ten, wur­den wir in drei Grup­pen ein­ge­teilt und sind dann zum ers­ten Mal auf einer rich­ti­gen Loi­pe gefah­ren. Da wir mit der Ein­tei­lung schon ziem­lich viel Zeit ver­bracht haben, war die Ein­heit aber nicht so lan­ge. Nach­dem wir also nach etwa 80 Minu­ten alle wie­der im Haus waren, haben wir uns umge­zo­gen und sind zum Essen gegan­gen. Nach dem Essen hat­ten wir eine Pau­se und um 15:00 Uhr wie­der eine Ein­heit die 100 Minu­ten lang war, dann haben sich alle umge­zo­gen und sind dann um 18:00 Uhr zum Abend­essen gegan­gen, und um 20:00 Uhr gab es Gym­nas­tik. Danach sind alle duschen gegan­gen und ins Bett.

Montag – Kadir und Lilly

Es war eine beson­de­re Erfah­rung früh am Mor­gen um 7 Uhr mit der Trai­nings­grup­pe Ski zu fah­ren. Wir sind gemein­sam bis an die Lan­des­gren­ze zu Tsche­chi­en gefah­ren und wie­der zurück. Dabei war das letz­te Stück auf dem Schnee sehr fas­zi­nie­rend, da wir einen Abhang run­ter­ge­fah­ren sind und wir sehr schnell wur­den. Nach dem Früh­stück sind wir mit der zweit­schnells­ten Grup­pe die schwar­ze Loi­pe gefah­ren. Dies hat eben­falls mit der Grup­pe gro­ßen Spaß gemacht und war auf­re­gend. Als wir zurück­ka­men, gab es schon Mit­tag­essen. Nach dem Mit­tag­essen war es jedoch sehr stür­misch und kalt. Des­we­gen haben wir die Ein­heit in der Hal­le vor­ge­zo­gen und haben Hal­len­trai­ning gemacht. Es war groß­ar­tig, wie eng die gro­ße Hal­le wur­de auf­grund der gro­ßen Trai­nings­grup­pe. Nach dem Hal­len­trai­ning gin­gen eini­ge von uns in die Sau­na und danach gin­gen wir schlafen.

Dienstag – Gwendolin und Johannes

Diens­tag begann erst­mal mit einer nicht so groß­ar­ti­gen Über­ra­schung. Auf­grund eines posi­ti­ven Coro­na-Fal­les wur­den alle Kon­tak­te mini­miert und jetzt noch mehr auf die Hygie­ne geach­tet. Im Nach­hin­ein konn­te aber alles gut gelöst werden.

Danach gab es für alle Früh­stück und ein Biss­chen Ruhe bis zur ers­ten Ein­heit. Heu­te stand Belas­tung auf dem Plan

Gegen 10 Uhr stan­den alle bereit zum Los­le­gen. Am Sta­di­on vor­bei ging es über die grü­ne Loi­pe bis zum Biath­lon Schieß­stand. Dort wur­de sich dann eine Run­de warmgefahren.

Die Junio­ren hat­ten 40 Minu­ten vor sich, die Kin­der 20. Alle haben durch­ge­hal­ten und sich ordent­lich ins Zeug gelegt. Am Ende waren wir alle ziem­lich kaputt, da kam uns die Pau­se bis 19 Uhr natür­lich sehr gelegen.

Die Junio­ren hat­ten 40 Minu­ten vor sich, die Kin­der 20. Alle haben durch­ge­hal­ten und sich ordent­lich ins Zeug gelegt. Am Ende waren wir alle ziem­lich kaputt, da kam uns die Pau­se bis 19 Uhr natür­lich sehr gelegen.

Zum Mit­tag gab es Cur­ry­wurst mit Pom­mes. Alle saßen jetzt Zim­mer­wei­se am Tisch, was aber nie­man­den wirk­lich gestört hat. Auf Grund des Coro­na-Fal­les durf­ten wir nicht aus dem Zim­mer gehen, wir hat­ten ca. 5 Stun­den frei, denn es gab kei­ne Zwei­te Ein­heit, was man­che toll fan­den man­che aber auch nicht. Zum Abend­essen gab es Nudeln in einer Käse-Papri­ka-Cham­pions Soße. Nach dem Abend­essen mach­ten sich alle für die Nacht­loi­pe um 19:00 fer­tig. Schu­he an und dann ab in den dunk­len Wald. Als ers­tes ging es zum Sta­di­on und dann über die grü­ne Loi­pe. Weil es vor dem Abend­essen noch kurz geschneit hat, war es sehr schwer die Loi­pe zu sehen. Ein, zwei Run­den und dann durf­ten die Regatta­kin­der (BW Kids) auch schon zur Jugend­her­ber­ge zurück­fah­ren, die Junio­ren muss­ten noch eine extra Run­de fah­ren. Man­che Regatta­kin­der haben sich aber auch ent­schie­den bei den Junio­ren mit­zu­fah­ren. Nach einer klei­nen Run­de waren die Junio­ren und die paar Regatta­kin­der schon sehr müde aber man­che von denen woll­ten noch ein­mal die grü­ne Loi­pe ent­lang fah­ren. Also sag­te Max (Trai­ner): „Wenn, dann alle!“. Am Ende sind wir dann noch­mal eine Run­de gefah­ren und dann ging es auch schon ab nach Hau­se. Eine war­me Dusche und dann ging es auch schon ins Bett, noch kurz quat­schen und dann um 22:00 waren alle Lich­ter aus.

Mittwoch – Mathea

Mitt­woch­mor­gen begann unser Tag mit einem Früh­stück, davor muss­ten wir noch alle einen Coro­na­test machen. Danach hat­ten wir noch Zeit, um uns umzu­zie­hen. Um 10 Uhr star­te­te unse­re ers­te Ein­heit die 100 Minu­ten lang ging, die drei Grup­pen, in die wir unter­teilt waren, fuh­ren je nach Schnel­lig­keit unter­schied­lich lan­ge Strecken.

Um 12.15 Uhr tra­fen wir uns alle in der Jugend­her­ber­ge und aßen gemein­sam Mit­tag­essen. Nach dem Mit­tag­essen hat­ten wir noch ca. 1 Stun­de, um uns aus­zu­ru­hen und umzu­zie­hen, dann star­te­te um 15 Uhr auch schon unse­re 2. Ein­heit, die auch ca. 100 Minu­ten ging. Nach der Ein­heit gab es auch schon Abend­essen, wel­ches wir alle gemein­sam im Saal aßen. Um 20.30 Uhr hat­ten wir unse­re letz­te Ein­heit, Gym­nas­tik. Auf Grund des Coro­na Falls muss­ten wir uns alle in unse­rem Zim­mer deh­nen, jeder sag­te 4 Übun­gen von Kopf bis Fuß an. Zwi­schen­drin kamen die Trai­ner noch in unser Zim­mer, um zu kon­trol­lie­ren, ob wir uns auch wirk­lich alle deh­nen. Nach der letz­ten Ein­heit mach­ten wir uns Bett fer­tig und gin­gen schlafen.

Donnerstag – Rafael und Tona

Am Don­ners­tag hat­ten die Junio­ren erst ein­mal eine Mor­gen­ein­heit um 7, nach die­ser Ein­heit haben wir uns in der Essens­hal­le getes­tet. Danach haben wir gefrüh­stückt und hat­ten noch etwas Zeit, um uns umzu­zie­hen. Um 10 Uhr sind wir 120min gefah­ren, wir wur­den in 3 Grup­pen ein­ge­teilt. Um ca.  12.30 waren die ers­ten Grup­pen wie­der zurück und haben sich umge­zo­gen. Um 13.00 gab es Mit­tag­essen, danach konn­ten wir uns aus­ru­hen. Nach­dem wir uns aus­ge­ruht haben, hat­ten wir um 15 Uhr noch eine Ein­heit, wo wir ca. 21 Kilo­me­ter gefah­ren sind als dann die ers­ten Grup­pen wie­der ca. 17 Uhr ange­kom­men sind hat­ten wir um 18:15 Abend­essen und da wir an die­sem Tag nicht in die Turn­hal­le konn­ten sind wir um 20 Uhr noch­mal auf die Nacht­loi­pe gegan­gen und dann noch­mal eine kur­ze Ein­heit auf den Ski­ern zu machen als wir dann ca. 21 Uhr wie­der in der Her­ber­ge ange­kom­men sind, sind alle sofort ins Bett gegan­gen und schlie­fen um ca. 21:45

Freitag – Johanna

Wir hat­ten heu­te kei­ne Ein­heit vor dem Frühstück.

Dafür fuh­ren wir aber eine Ein­heit von ca. zwei­ein­halb Stun­den, nach Tsche­chi­en und weit in Tsche­chi­en rein und wie­der zurück. Es mach­te eigent­lich sehr Spaß, da die Ski­er heu­te auch gut rutsch­ten. Es gab auf dem Weg vie­le Stei­gun­gen. Das Run­ter­fah­ren eines Ber­ges mach­te mir immer sehr viel Spaß, aber das Hoch­fah­ren war sehr anstren­gend. Ich fuhr in der zwei­ten Grup­pe, die sich selbst Spaß-Grup­pe nannte.

Wir kamen genau zu der Zeit an, in der es Essen geben wür­de und kamen so zehn Minu­ten zu spät zum Essen. Da aber alle zu spät kamen, war es nicht wei­ter schlimm.

Zum Mit­tag­essen gab es Spa­get­ti Bolo­gne­se. Zur Vor­spei­se wie­der Salat und zur Nach­spei­se Pfann­ku­chen. Das Essen schmeck­te sehr lecker.

Nach dem Mit­tag­essen war Biath­lon ange­sagt. Dabei soll­ten wir um eine Run­de fah­ren, dann einen Ball ver­su­chen in einen Korb zu wer­fen und dann einem aus dem Team einen Hand­schlag geben, damit die­ser los­fah­ren und auch sein Glück ver­su­chen kann. Wenn man nicht traf, muss­te man klei­ne Straf­run­den fahren.

Es wur­den zwei­mal Run­den mit unter­schied­li­chen Grup­pen gefahren.

Ich war jedes Mal mit Alev und Gabor in einem Team. Wir wur­den ein­mal Zwei­ter und ein­mal Dritter.

Dann konn­ten wir schon gehen.

Noch vor dem Abend­essen fin­gen wir schon an unse­re Taschen zu packen.

Zum Abend­essen gab es Sup­pe und Eier­ku­chen, was gut schmeckte.

Nach dem Abend­essen mach­ten wir dann alle auf unse­ren Zim­mern Gym­nas­tik, da wir wegen Coro­na lie­ber nicht in die Hal­le gin­gen, um Anste­ckun­gen zu vermeiden.

Danach und davor dusch­ten wir und gin­gen auch schon bald ins Bett.

Am Sams­tag ging es dann mit dem glei­chen Rei­se­bus wie­der zurück nach Ber­lin. Ein Zim­mer muss­te Coro­nabe­dingt lei­der frü­her abrei­sen, den­noch blie­ben alle im gröbs­ten Sin­ne gesund. Schnee hat­ten wir die­ses Mal im Über­maß. Das hat jede Stra­pa­ze, die wir ertra­gen muss­ten, wie­der­gut­ge­macht. Ich möch­te mich bei allen Teil­neh­mern bedan­ken, vor allem aber bei den Trai­nern und Betreu­ern: Max, Maren, Ali­na, Sofie, Valen­tin, Con­stan­tin und Artur – wel­cher auf­grund sei­ner vor­her­ge­hen­den Coro­na-Erkran­kung mehr mit­ge­hol­fen hat als selbst trai­nie­ren zu können.

Wir freu­en uns auf das nächs­te Jahr!

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