Arkona Blog

Tagesfahrt auf den Rüdersdorfer Gewässern am 11. August

von Thomas Osteroth | Aug. 18, 2018 | 2018, Breitensport

Bir­git Hobusa hat­te für Sams­tag, den 11. August eine Wan­der­ru­der­fahrt orga­ni­siert, die uns von Erkner über den Däme­ritz­see, durch die Wol­ters­dor­fer Schleu­se, über den Kalk­see, den Hoh­len­see, durch das Müh­len­fließ bis zum Sti­enitz­see und zurück führ­te. Die geru­der­te Stre­cke betrug 30 km, die die drei Vie­rer-Mann­schaf­ten mühe­los bewältigten.

Pünkt­lich um 9:30 Uhr tra­fen sich die Ruderer_innen Anne­ma­rie, Bernd Sk., Bir­git, Clau­dia, Ger­hard, Hei­de, Ingrid, Jani­ne, Jaque­line, Man­fred, Mara, Peter, Sebas­ti­an, Susan­na und Vera, auf dem Gelän­de des Ruder­ver­eins Was­ser­freun­de Erkner e.V.

Dort wur­den wir nett in Emp­fang genom- men und konn­ten die uns zuge­dach­ten Boo­te gleich zu Was­ser las­sen. Die geklin­ker­ten Boo­te hat­ten offen­sicht­lich schon län­ge­re Zeit im Tro­cke­nen gele­gen, denn sie fin­gen sofort an Was­ser zu ziehen…

Bir­git hat­te wie immer an vie­le Details gedacht und ver­sorg­te jedes Boot mit einer See­kar­te und Not­pro­vi­ant. Bei bes­tem Wet­ter ruder­ten wir los und kamen zügig vor­an. Am Ende des Sti­enitz­see (16 km) erreich­ten wir

gegen 13:00 Uhr unser ers­tes Etap­pen­ziel, den Hen­ni­cken­dor­fer Sport­ver­ein 90. Aller- dings stan­den wir, anders als ver­ab­re­det, vor ver­schlos­se­nen Türen. Das Fuß­ball­spiel fand aus­wärts statt…was auch kein wirk­li­ches Pro­blem dar­stell­te; die Einen gin­gen ins Grü­ne, die Ande­ren pau­sier­ten in einem Eis­ca­fe. Die Pau­se fiel dadurch etwas län­ger aus, so- dass wir erst gegen 14:30 Uhr im „Fähr­haus“ anka­men, wo die eigent­li­che Gro­ße Ein­kehr geplant war. Das Fähr­haus, ein Hotel und Ta- gungs­ort ist sehr schön am Kalk­see gele­gen und bot für die drei Vie­rer genug Platz zum anle­gen. Die Küche war gut, die meis­ten von uns waren doch sehr zufrieden : )

Mit gefüll­ten Bäu­chen ging es dann zurück. Noch ein­mal die Schleu­se und dann nur noch ein kur­zes Stück. Das aller­dings hat­te es in sich. Der Wind hat­te ordent­lich zuge­legt und wir hat­ten die größ­te Mühe gegen die Wel­len anzu­ru­dern. Aber auch das gehört dazu. Wir sind gut im Ver­ein ange­kom­men, haben zügig die Boo­te geputzt und alles wie­der an sei­nem Platz verstaut.

Es war eine wirk­lich schö­ne Tour, bei herr­li­chem Wet­ter und in net­ter Gesellschaft.

Vie­len Dank lie­be Birgit!

Susan­na

Die Traditions-Langstreckenregatta „Quer durch Berlin“ fand dieses Jahr zum 97. Mal statt – aufgrund von Bauarbeiten am Spreeufer in der Innenstadt verlief die Strecke jedoch nicht von Jungfernheide zum Haus der Kulturen der Welt, sondern vom RC Tegel zum LRV.

Auf dem Sattelplatz vor den Sunset Stufen der Greenwichpromenade herrschte am Regattatag ab 10.00 Uhr das übliche Treiben, die Radfahrer mussten sich an zahlreichen Booten vorbeischlängeln und viele Fußgänger schauten dem Spektakel interessiert zu. Materialablage und Steg waren in meinen Augen wesentlich besser als an der Jungfernheide, das Wetter – viel Wind – jedoch sehr üblich für den Tegeler See.

Gestartet wurde in ca. 30s Abstand zwischen den Crews vor dem RC Tegel: es wurde - etwas windgeschützt - vorbei an den Inseln Scharfenberg und Valentinswerder in den Hohenzollernkanal, bis kurz vor die Mäckeritzbrücke, gerudert. Aufgrund des starken Gegenwinds war für alle Mannschaften die erste Hälfte der Strecke besonders anstrengend. Hatte man es aber in den Hohenzollernkanal geschafft, ruderte es sich mit leichtem Schiebewind wesentlich angenehmer. Auf dem Saatwinkler Steg, auf und unter der Tegeler Brücke standen viele Familienmitglieder, Freunde und Vereinskamerad*innen, die uns lautstark anfeuerten. Manch einer radelte auch an der Strecke entlang. Das Ziel war leider etwas schlecht zu erkennen – irgendwann bimmelte es aus einem Busch am Saatwinkler Damm. Am LRV war deutlich mehr Platz zum Anlegen als in der Innenstadt, so dass es nicht lange dauerte – und auch hier gab es die bewährte Unterstützung durch Arkon*innen für die erschöpften Sportler*innen.

Vielen Dank für einen tollen Regattatag – mein Dank gilt vor allem den vielen Helfer*innen!

Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

1. Platz:                       Gwendolin Leishman im JF 4x+A

1. Platz:                      Wiebke Kaufhold im MW8+ E

1. Platz:                      Yehor Zakharov, Ben Luis Häber und Lilly Herbach im JM 8+B

1. Platz:                       Dorothea Schmidt, Katja Czerr, Birte Ganz, Martina Banthau und Sibille Pletsch im MW 4x+ D (Gig)

2. Platz:                       Valentin Schlegel im SM8+ A

2. Platz:                       Stefan Forner, Jörg Irmer und Arnold Hiß im MM 4+ E (Gig)

3. Platz:                       Martina Taschner, Katja Simon, Marina de Groot, Anita Ulrich und Katrin Lohmann im MW4x+ C (Gig)

Herzlichen Glückwunsch!

Sibille Pletsch

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