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Wangnitzsee und Havel-Gewässer in Mecklenburg

von Thomas Osteroth

2. Juli 2011

Über Him­mel­fahrt 2011 ergab sich die Gele­gen­heit, in die­sem wun­der­vol­len Ruder­re­vier zu rudern, denn, wie bekannt, fand ja unse­re Him­mel­fahrts-Stern­fahrt bau­be­dingt in die­sem Jahr nicht statt.

Unse­re Wan­der­ru­der­war­tin Ingrid hat­te des­we­gen kurz­fris­tig im „Feri­en­park am Wang­nitz­see“ 3 Dop­pel­zim­mer und das Grup­pen­zim­mer für 8 Per­so­nen gebucht. Die Feri­en­an­la­ge „der etwas ande­ren Art“ soll­te dann auch für 4 Tage unser Stand­quar­tier wer­den. Wer es nicht kennt: der „Feri­en­park am Wang­nitz­see“ liegt inmit­ten der unbe­rühr­ten Meck­len­bur­ger Seen­land­schaft, von Ber­lin aus an der B96 zwi­schen Fürs­ten­berg und Neu­stre­litz. Auf dem ca. 6 Hekt­ar umfas­sen­den Gelän­de eines ehe­ma­li­gen Säge­wer­kes ist in den letz­ten sechs Jah­ren ein Feri­en­park ent­stan­den, der sich ganz beson­ders für Ruder­tou­ren eig­net. Es gibt Feri­en­woh­nun­gen, einen Cam­ping­platz mit 70 Stell­plät­zen und für uns Rude­rer ganz wich­tig ein Restau­rant und eben die Pen­si­on, die ins­ge­samt über 8 Dop­pel­zim­mer, den Grup­pen­raum und einen Gemein­schafts­raum inkl. Tee­kü­che verfügt.

Da bereits die Jupi­ter und Wer­der schon in der Boots­hal­le am Wang­nitz­see lagen, nah­men wir nur noch Wil­ly Kan­tel und die Schar­fe Lan­ke mit. Unser Start war dann auch Him­mel­fahrt-Vor­mit­tag. Ab 12 Uhr tra­fen wir alle am Wang­nitz­see ein. Abla­den, aufrig­gern, die bei­den Boo­te aus der Hal­le holen, den Gesamt­zu­stand che­cken, und schon konn­te gegen 14 Uhr unse­re ers­te klei­ne Erkun­dungs­tour auf den Havel­ge­wäs­sern beginnen.

So ging es dann zuerst über den ca. 2,5 km lan­gen Wang­nitz­see, der theo­re­tisch für Motor­boo­te gesperrt ist. Eine Hoch­span­nungs­lei­tung mit einer Höhe von 5,5 m ist zu durch­ru­dern, schon von wei­tem sind die Warn-Ton­nen zu sehen. Vor­bei an den bei­den klei­nen Inseln Fischer­wer­der und Neu­en­dor­fer Wer­der ging es erst­mals berg­auf in die Havel. Die Havel in der Meck­len­bur­gi­schen Seen­plat­te ist natur pur und nicht mit unse­rer brei­ten Ber­li­ner Havel zu ver­glei­chen. Je nach dem, wo man lang rudert, ist sie ein wenig kur­vig, mal hat sie gera­de Stre­cken, mal hat sie viel Schilf und immer wie­der Wald und Wie­sen. Sie ist ein­fach Natur pur, ein­fach klas­se. Wir rudern auf den Finow­see, des­sen Beson­der­heit eine Stra­ßen­brü­cke in Haus­form ist, anders gesagt: ein Haus ist die Brü­cke. Da hin­ter und vor uns Motor­boo­te und viel gefähr­li­cher für uns klei­ne Ruder­boo­te die Char­ter­boo­te sind, kön­nen wir nicht anhal­ten und die­se wun­der­vol­le Brü­cke foto­gra­fie­ren. CIMG0109Char­ter­boo­te sind immer unter Vor­sicht zu pas­sie­ren, denn die meis­ten sind hier auf den Gewäs­sern ohne Füh­rer­schein unter­wegs und haben wenig Ahnung von Steu­ern. So kom­men uns Char­ter­boo­te ent­ge­gen, die ihre Fen­der trotz Ein­zieh­mög­lich­keit an der Bord­wand zu hän­gen haben. Unse­re VL gibt uns den Hin­weis, dass wir außer auf dem Rück­weg noch ein wei­te­res Mal unter die­ser Brü­cke rudern kön­nen. Nach der Unter­que­rung der Holz­brü­cke rudern wir nun auf dem Dre­wen­see, hier sind am Ufer jede Men­ge Cam­ping­plät­ze und sonst nichts zu sehen. Am Ende des Sees fin­den wir eine klei­ne Durch­fahrt durch das Schilf, drei Mitru­de­rer, die dort schon geru­dert sind, klä­ren uns auf, dass wir durch das Schilf durch­ru­dern kön­nen, ohne die Skulls lang machen zu müs­sen. Nun kön­nen wir das rich­ti­ge Ende des Dre­wen­sees sehen, die letz­te Aus­mün­dung haben wir noch mit­ge­kom­men. Wir machen am Ende des Sees natür­lich eine wei­te­re Pau­se und las­sen die See­le bau­meln, es ist ein­fach nur schön hier.

Zurück im Feri­en­park genie­ßen wir das lecke­re Essen, das uns Nico, der Koch berei­tet und das von Karin, der net­ten Wir­tin gebracht wird. Ab 21 Uhr wird es unge­müt­lich: es wird kalt und 2 Mil­lio­nen Mücken umschwir­ren uns, so dass wir beschlie­ßen, im Auf­ent­halts­raum unse­rer Pen­si­on den Rest des Abends zu verbringen.

Am Frei­tag erwa­chen wir wie­der bei bes­tem Son­nen­schein. Nach dem lecke­ren Früh­stück ste­chen wir in See, d. h. in den Wang­nitz­see. Wir haben heu­te eine 32 km Tour vor uns und müs­sen schleu­sen. Wir rudern dies­mal die Havel berg­ab. Am Ende des Wang­nitz­sees geht es in den Gro­ßen Prie­pert­see und danach in den Ell­bo­gen­see. An der Schleu­se Stra­sen lie­gen wir in trau­ter Run­de mit den Motor­boo­ten und den Wan­der­ka­nu­ten noch hin­ter­ein­an­der. Doch das Schleu­sen selbst ist ein Erleb­nis. Geht man vom „nor­ma­len“ Schleu­sen in einer nor­ma­len Schleu­se aus, sprengt das Schleu­sen hier den Rah­men. Vor­ne­weg sind zwei gro­ße Motor­boo­te in die Schleu­se ein­ge­fah­ren. Dane­ben ist noch ca.1 m Platz. Dahin­ter pas­sen wir drei Ruder­boo­te eben­falls noch rein. Nun kom­men aber die Kanus alle mit. Wer jemals in der Tier­gar­ten-Schleu­se bei der Wiking-Stern­fahrt der Mei­nung war, dass die Schleu­sen voll sind, wird hier eines Bes­se­ren belehrt. Zwi­schen zwei Aus­le­ger passt min­des­tens ein Kanu und unter einem Aus­le­ger kann immer noch ein Kanu Platz fin­den! Eini­ge Kanus quet­schen sich noch zwi­schen die Schleu­sen­wand und die vor­de­ren Motor­boo­te. Unser Boot liegt in der Mit­te der Schleu­se, um uns her­um gefühl­te 100 Kanus.

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Als Steu­er­frau muss ich ja mei­ne Mann­schaft bei Lau­ne hal­ten und des­halb erzäh­le ich mei­ner Mann­schaft dann das Anek­döt­chen von der Unter­hal­tung eines Steu­er­man­nes und des Schlag­man­nes in einem Vie­rer, die fast zwei Stun­den vor einer Schleu­se lagen, weil der eine mein­te, „der Schleu­sen­wär­ter sieht uns“, der ande­re dann aber fest­stell­te, dass gar kein Schleu­sen­wär­ter anwe­send war! Alle lachen, auch die Kanu­ten fin­den die­se Sto­ry groß­ar­tig. Das Zitat „Der Schleu­sen­wär­ter sieht uns“ ist ja in bestimm­ten Krei­sen inzwi­schen ein geflü­gel­tes Wort.

Die Schleu­se Stra­sen haben wir somit gut pas­siert, wir sind jetzt auf dem Pälitz­see und machen nach der Schleu­sen-Anstren­gung Pau­se mit einem „Päck­chen“. So kön­nen alle von uns alles essen: Gum­mi­bär­chen in allen For­men, Kek­se, aber auch gesun­des wie Radies­chen und Kohl­ra­bi wech­seln die Boo­te und wer­den ver­speist. Gestärkt rudern wir wei­ter auf dem Klei­nen Pälitz­see und kom­men dann zum Canower See. Zu unse­rer Freu­de begeg­nen uns fünf Ruder­boo­te, aller­dings kön­nen wir nicht her­aus­fin­den, von wel­chem Ver­ein sie sind.

CIMG0055Am Ende die­ses Sees befin­det sich die Canower Schleu­se und dahin­ter, am Labus­see, gibt es einen Fischer, den wir zur Mit­tags­pau­se auf­su­chen wol­len, ohne zu schleu­sen. Am Anfang ver­su­chen wir noch bei einem Boots­ver­leih anzu­le­gen, unse­re Anle­ge­ma­nö­ver brin­gen lei­der nichts ein, denn es gibt kei­nen Steg. Einen pri­va­ten Steg könn­ten wir benut­zen, wir wis­sen aber nicht, ob wir dann irgend­wie über den Zaun zur Stra­ße kom­men. Unse­re VL fährt ziel­stre­big vor in Rich­tung Schleu­se und ab in den Alt­arm. Per Han­dy und Win­ken wer­den unse­re bei­de Boo­te dort­hin kom­man­diert. Wir haben gro­ßes Glück, denn wir haben genug Platz zum Anle­gen. Tau­send Kanus lie­gen schon an Land. Wir machen die Boo­te fest und lau­fen über die Schleu­se ein­fach rüber; ein kur­zer Weg an der Haupt­stra­ße ent­lang und schon sind wir beim Fischer. Der Fischer­la­den ist klas­se, die gefühl­ten tau­send Kanu­ten sind dort eben­falls und wol­len eben­so wie wir Fisch­bröt­chen, Kar­tof­fel­sa­lat, geräu­cher­ten Fisch oder Fisch­bu­let­ten essen. Am Neben­tisch tref­fen wir den Land­dienst eines ande­ren Ber­li­ner Ver­eins, der auf drei Boo­te war­tet und uns sofort an sei­nem Tisch noch Plät­ze anbie­tet, wir wol­len aber lie­ber an einem Tisch eng bei­ein­an­der sit­zen. Das ein­hei­mi­sche, meck­len­bur­gi­sche Lüb­zer-Bier mun­det und zurück geht es auf dem glei­chen Weg in Rich­tung Wang­nitz­see. CIMG0057Wir haben nur noch ein Pro­blem: wir müs­sen wie­der durch die Schleu­se Stra­sen, die rap­pel­voll ist. Manch­mal muss man ein wenig frech sein und wir spie­len ein­fach Kanu: d. h. wir fah­ren wie die Kanu­ten bis ganz nach vor­ne durch. Mit einem ganz schlech­ten Gewis­sen und dem fürch­ter­li­chen Blick zwei­er Motor­boot­füh­rer sind wir sicher in der Schleu­se ange­kom­men, die Kanus tra­gen uns förm­lich rein, das Tor geht zu und wir sind vor den Motor­boo­ten „geret­tet“. Die rest­li­chen Kilo­me­ter ken­nen wir bereits, also gibt es kein wei­te­res Neu­was­ser. Zwei blö­de Motor­boo­te machen dafür hohe Wel­len, wir füh­len uns wie in Ber­lin. Der Abend endet wie der Tag vor­her, wir wol­len im Feri­en­park essen. Schon bei unse­rer Ankunft fragt uns Karin, was wir möch­ten, denn dann kann die Küche schon alles vor­be­rei­ten und alles geht schnel­ler. Wie jeden Abend wer­den wir von den Mücken gejagt und ver­zie­hen uns in den Aufenthaltsraum.CIMG0079

Am Sams­tag ist nun die längs­te Tour der Him­mel­fahrts-Ruder­tour geplant. Ab in den Nor­den, heißt das Mot­to und 35 km wol­len wir rudern. Da zwei Rude­rer und ein Kiel­schwein hin­zu­ge­kom­men sind, sind wir nun mit zwei Vie­rern und dem Dop­pel­zwei­er unterwegs.

Wir rudern schon das bekann­te Stück bis zur Holz­brü­cke am Finowsee/Drewensee, dann in ein sehr lan­ges Teil­stück der Havel, wel­ches über­haupt kei­ne Kur­ven hat und fast wie ein Kanal wirkt. An der Schleu­se Wesen­berg müs­sen wir nur eine Schleu­sung abwar­ten, wobei unser Boot ein schat­ti­ges War­te­plätz­chen ergat­tert hat. Als das Tor auf­geht, kom­men aus­schließ­lich Kanu­ten, gefolgt von fünf klei­nen Motor­boo­ten, her­aus. Ich ver­su­che, die Kanus alle zu zäh­len, gebe aber auf, denn es sind ein­fach zu vie­le. Außer­dem müs­sen wir jetzt unser schat­ti­ges Plätz­chen ver­las­sen und in die Schleu­se ein­fah­ren. Nach der Schleu­se pas­sie­ren wir die Mari­na Wesen­berg und die Kanu-Müh­le, hier wie auch an ande­ren Stel­len ver­lei­hen pro­fes­sio­nel­le Ver­lei­her ihre Kanus. Nach weni­gen Minu­ten sind wir auf dem Woblitz­see. Zur Abwechs­lung gibt es mal wie­der eine Hoch­span­nungs­lei­tung, die ist aber sehr hoch und nicht betonnt. Ohne es zu pla­nen, machen wir dar­un­ter unse­re übli­che Pau­se. Wei­ter geht´s in Rich­tung Havel. Kurz vor der Ein­fahrt in die Havel müs­sen wir erst mal war­ten, denn an die­sem Sams­tag ist das abso­lu­te High­light am Cam­ping­platz ein Dra­chen­boot­ren­nen, das zeit­gleich mit unse­rem Vor­bei­ru­dern gestar­tet wer­den soll. Wir las­sen den Dra­chen­boo­ten natür­lich den Vor­rang und bie­gen in ein wei­te­res Teil­stück der Havel ein. Unse­re VL hat für die­se Etap­pe gesagt, dass „der Weg das Ziel ist“ und es stimmt, die Havel ist ein­fach traum­haft. Die Male­di­ven oder super Strand­buch­ten welt­weit mögen traum­haft sein, aber „unse­re“ Havel kann mit­hal­ten und alles top­pen. Ruhe, spie­gel­glat­tes Was­ser, Bäu­me, unter denen wir rudern, abso­lu­te Stil­le, enge Brü­cken­durch­fahr­ten, Kanu­ten, die uns anfeu­ern und natür­lich auch Kanu­ten, die wir mit einem herz­li­chen „ahoi“ oder „moin“ begrü­ßen, all das gibt es auf die­sen Stre­cken. „Onkel Wal­ter“, „Bun­ter Flit­zer“, „Rote Lip­pen“, „Lecker­mäul­chen“, immer wie­der begeg­nen wir den Kanus mit die­sen tol­len Namen. Wir über­le­gen, ob wir nicht den Kanu­na­men des Tages ver­ge­ben soll­ten oder abends „Stadt-Land-Kanu­na­me“ spie­len sollten.

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Wir genie­ßen vier wei­te­re Havel­ki­lo­me­ter bis km 91 und haben nun die Aus­fahrt auf den Gro­ßen Labus­see vor uns. Dort, fast in der Mit­te ange­kom­men, wen­den wir nach einer klei­nen Pau­se und wol­len in einem Restau­rant in Klein Quas­sow unse­re Mit­tags­pau­se machen.

An der Stra­ßen­brü­cke Klein Quas­sow fin­den wir den Hin­weis auf die­ses Gast­haus, ver­bun­den mit der Info, dass die Kanus aus dem Was­ser zu holen und auf der grü­nen Wie­se abzu­le­gen sind. Nun spie­len wir wie­der Kanu, d. h. auf engs­ten Raum müs­sen wir die zwei Vie­rer und den Zwei­er raus­ho­len und eine klei­ne Böschung hoch tra­gen. Mit 13 Per­so­nen gelingt das aber sehr gut und die Boo­te lie­gen auf der grü­nen Wie­se. In den Gewäs­ser­kar­ten ist ja immer von „Was­ser­wan­de­rern“ zu lesen. Dies­mal stimmt es. Unser Gast­haus ist nach drei Minu­ten Fuß­weg zu errei­chen, der Wirt ist sehr nett und hilft uns, die Tische im Schat­ten des Hau­ses zusam­men­zu­stel­len, denn Son­ne mögen wir im Moment über­haupt nicht und bei Tem­pe­ra­tu­ren um die 30 ° C isst es sich im Schat­ten ein­fach bes­ser. Die meis­ten essen eine Spe­zia­li­tät: Meck­len­bur­ger Kar­tof­fel­sup­pe mit Speck­ein­la­ge. Die Sup­pe schmeckt sehr lecker und es stellt sich hier­bei die Fra­ge, ob denn Meck­len­burg nun „Meck­len­burg“ oder „Meeck­len­burg“ aus­ge­spro­chen wird. In unse­rem Krei­se gibt es unter­schied­li­che Ver­sio­nen zu die­sem The­ma. Die Autorin hat von Meck­len­bur­gern gelernt, dass es Meck­len­burg heißt, ande­re am Tisch sagen eher Meeck­len­burg. Der Wirt sagt auch Meck­len­burg, wir schlie­ßen dar­aus, dass es regio­na­le Unter­schie­de gibt, zumal das Bun­des­land MV sehr groß ist.

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Zurück rudern wir die glei­che Stre­cke, an der Schleu­se Wesen­berg liegt zu unse­rer Ver­wun­de­rung über­haupt kein Boot, sodass wir sofort schleu­sen kön­nen. Nur am Abend gibt es eine Ände­rung gegen­über den bei­den letz­ten Tagen: wir gril­len selbst vor unse­rer Pen­si­on. Unser Land­dienst für eine Nacht, der wie­der nach Ber­lin zurück muss­te, hat­te sich net­ter­wei­se bereit erklärt, noch für uns ein­kau­fen zu gehen. Der Ein­fach­heit hat­ten wir eine Strich­lis­te ange­legt, wer was essen will. Es klapp­te vor­züg­lich, alle wur­den satt und jeder hat­te somit sein Wunsch­essen. Würst­chen, diver­se Fleisch-Lecke­rei­en und Kar­tof­fel­sa­lat in allen Vari­an­ten wur­den gereicht. Der Hit aber waren die gegrill­ten Zuc­chi­nis und irgend­wann ab 21:30 h fres­sen uns wie­der die Mücken auf, sodass wir wie immer den Tag im Gemein­schafts­raum beschließen.CIMG0094

Am Sonn­tag, dem letz­ten Tag der Ruder­tour, geht es nach dem Früh­stück auf die Süd­tour. Wang­nitz­see, Gro­ßer Prie­pert­see, wir rudern in die ande­re Rich­tung des Ell­bo­gen­sees, denn bei einer sol­chen kur­zen Stre­cke wol­len wir auf kei­nen Fall schleu­sen. Am Ende des Sees gibt es einen Knick, wir müs­sen nach back­bord zie­hen, danach noch ein klei­nes Stück „Lieb­lings­ha­vel“ und wir sind auf dem Ziern­see. Wir rudern bis zur Mit­te des Sees und haben unser heu­ti­ges Ziel erreicht. Ursprüng­lich war geplant, bis zur Schleu­se Stein­för­de zu rudern, es ist aber ein­fach viel zu heiß zum rudern. 22 km sind dann auch genug für die­sen hei­ßen Junitag.

Am Feri­en­park am Wang­nitz­see ange­kom­men, lau­fen die übli­che Sachen ab: Boo­te säu­bern, in die Hal­le brin­gen und duschen. Völ­lig ent­spannt genie­ßen wir dann gefüll­te Blau­beer-Eier­ku­chen mit Vanil­le-Eis und Sah­ne. Mmmh, lecker, Karin und Nico wer­den ver­ab­schie­det, und es gibt noch das obli­ga­to­ri­sche Fotos von uns allen vor dem Gemäl­de des Wang­nitz­sees an der Bootshalle.

Der Ver­lauf der Havel ist immer das Ziel, wir beru­der­ten die Havel­ki­lo­me­ter 91 – 68 mit den dazu­ge­hö­ren­den Seen; für die Sta­tis­ti­ker von euch mit 107 geru­der­ten Kilo­me­tern an vier Tagen!

CdH

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