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Weiterer Test der deutschen Spitzenjunioren in Köln

von Thomas Osteroth

28. Mai 2014

Medaillen

Drei Sie­ge, vier 2. Plät­ze, ein drit­ter und ein vier­ter Platz

Am 24. und 25. Mai 2014 fand die jähr­li­che inter­na­tio­na­le Köl­ner Junio­ren­re­gat­ta auf der Regat­ta-Stre­cke in Köln-Füh­lin­gen statt. Über 1000 jun­ge Rude­rin­nen und Rude­rer zwi­schen 14 und 18 Jah­ren (U17 und U19) waren vom Einer bis zum Ach­ter in allen Boots­klas­sen am Start.

Die Köl­ner Junio­ren-Regat­ta ist eine der wich­tigs­ten Vor­be­rei­tungs­re­gat­ten des Ruder­sports in Deutsch­land, weil sie etwa einen Monat vor den Deut­schen Jugend­meis­ter­schaf­ten statt­fin­det. Das Regat­ta­wo­chen­en­de begann am Sams­tag, den 24. Mai um 9:30 Uhr.

Somit muss­te das Arko­na Junio­ren- und Trai­ner­team mit Jonas Plat­te und Alex­an­der Teich­mann die Anrei­se ab Ber­lin bereits am Frei­tag­mit­tag antre­ten. Nic­las Schrö­der stat­te­te der Köl­ner Regat­ta­stre­cke nach der Leis­tungs­über­prü­fung im April bereits den zwei­ten „Besuch“ in Köln ab.

Wei­te­re Teil­neh­mer waren unser U19-Juni­or Ayko Lorenz sowie die U17-Junio­rin­nen und –Junio­ren Leo­na Gro­te, Nora Peu­ser, Tobi­as Hell­mers und Nils Fiedler.

Die Ergebnisse:

Tobi­as und Nils star­te­ten im gesteu­er­ten Leicht­ge­wichts-Dop­pel­vie­rer (Steu­er­frau Leo­na Gro­te) in Renn­ge­mein­schaft mit Hel­las Tita­nia. Es waren ihre ers­ten Wett­kämp­fe gegen hoch­ka­rä­ti­ge Kon­kur­renz; am Sams­tag beleg­ten sie den 3. und am Sonn­tag den 4. Platz.

Nora und Leo­na schlu­gen sich an bei­den Tage im Dop­pel­zwei­er mit zwei­ten Plät­zen recht beacht­lich; das Poten­zi­al in die­sem Boot ist zwei­fel­los vor­han­den, so dass sie auf der inter­na­tio­na­len Regat­ta in Ham­burg und auf den Deut­schen Jugend­meis­ter­schaf­ten Ende Juni in Bran­den­burg star­ten wer­den und durch­aus Chan­cen auf die Final­teil­nah­me haben.

Ayko Lorenz schick­te mir am Sams­tag­abend eine Mail mit dem Betreff SIEG und dem Text „Hier ein Bild vom ers­ten Sieg in Köln“, das ich den Mit­glie­dern natür­lich nicht vor­ent­hal­ten möchte:

Ayko 2x

Die­ses Foto zeigt Ayko mit sei­nem Renn­ge­mein­schafts-part­ner Lars Hüttner

von der Pots­da­mer RC Ger­ma­nia Ber­lin nach ihrem Sieg im U19 Doppelzweier.

Am Sonn­tag beleg­ten die bei­den einen her­vor­ra­gen­den zwei­ten Platz im A‑Finale, so dass auch bei Ayko und Lars wei­te­re Starts auf der inter­na­tio­na­len Regat­ta in Ham­burg und auf den Deut­schen Jugend­meis­ter­schaf­ten Ende Juni in Bran­den­burg geplant sind, wo ihnen Chan­cen auf die Final­teil­nah­me ein­zu­räu­men sind.

Wei­ter­hin in der Erfolgs­spur ist unser U19 Vize­welt­meis­ter des ver­gan­ge­nen Jah­res Nic­las Schrö­der. Gemein­sam mit sei­nem Renn­ge­mein­schafts­part­ner Paul Gebau­er von der Pots­da­mer RC Ger­ma­nia Ber­lin gewann er am Sams­tag den Zwei­er ohne und war auch im Vie­rer ohne in Renn­ge­mein­schaft mit dem Pots­da­mer RC Ger­ma­nia, dem RC Tegel und dem Span­dau­er RC Frie­sen schnells­tes Boot.

In die­ser Renn­ge­mein­schaft gin­gen sie im Vie­rer ohne am Sonn­tag erneut an den Start und muss­te sich dem Geg­ner nur um den Wim­pern­schlag von 2/10 Sekun­den geschla­gen geben, wäh­rend der Dritt­plat­zier­te 12 Sekun­den spä­ter die Ziel­li­nie passierte.

Wei­te­re Starts in Ham­burg und auf den Deut­schen Jugend­meis­ter­schaf­ten sind also selbst­ver­ständ­lich und da dür­fen wir „von mehr als“ Final­teil­nah­me träumen.

Niclas 2

Nic­las Schrö­der mit sei­nem Renn­ge­mein­schafts­part­ner Paul Gebauer

Das Resü­mee:

Leo­na und Nora sowie Ayko und Nic­las mit ihren Renn­ge­mein­schafts­part­nern sind auf einem guten Weg mit dem Ziel einer guten Plat­zie­rung im A‑Finale und ggf. Medail­len­chan­cen auf den Deut­schen Jugend­meis­ter­schaf­ten Ende Juni in Brandenburg.

Tobi­as und Nils sind Ein­stei­ger im ers­ten Jahr in der U17 Klas­se, wo zunächst die Trau­ben recht hoch hän­gen. Sie wer­den in die­ser Sai­son auf regio­na­len Wett­kämp­fen star­ten und soll­ten bereits heu­te die Sai­son 2015 ins Auge fassen.

Ihnen gilt unser Glück­wunsch – wei­ter so!

Wer­ner Fromm

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