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Weltcup in Rotterdam: Niclas Schröder zur WM nominiert

von Thomas Osteroth

15. Juli 2019

Das Wet­ter war auch am zwei­ten Regat­ta­tag das bestim­men­de The­ma beim Welt­cup-Fina­le in Rot­ter­dam: Ähn­lich wie am Vor­tag beein­träch­tig­te ein kräf­ti­ger Sei­ten­wind das Renn­ge­sche­hen auf der Wil­lem-Alex­an­der Baan in Rot­ter­dam. Nach­dem Nic­las Schrö­der und Paul Gebau­er so unglück­lich am Vor­tag bei extre­men Wet­ter­ver­hält­nis­sen in den Time-Tri­als das Halb­fi­na­le knapp ver­passt hat­ten, konn­ten sie sich im C‑Finale mit einem Sieg rehabilitieren.

Anm.: Time-Tri­als bedeu­te­te, um einen annäh­rend fai­ren Wett­kampf über­haupt gewähr­leis­ten zu kön­nen, ent­schied die Jury, die Vor­läu­fe als Time Tri­als star­ten zu las­sen. Statt gegen die Kon­kur­renz, ruder­ten die Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten allein gegen die Uhr – kei­ne leich­te Auf­ga­be. Die für den Nach­mit­tag ange­setz­ten Vier­tel­fi­nals und Hoff­nungs­läu­fe wur­den kom­plett gestri­chen, womit für eini­ge Akti­ve auf­grund die­ser Ände­rung der Traum von einer guten Plat­zie­rung bereits zunich­te gemacht wurde.

Nach lan­gem hin und her fiel der ers­te Start­schuss dann um 14.30 Uhr.  Etwa alle 30 Sekun­den ging dann ein Boot ins Rennen.

Auf den Web­sei­ten des DRV und des Deutsch­land­ach­ter wird berichtet:

Schrö­der und Gebau­er im C‑Finale vorne

Nur 0,24 Sekun­den fehl­ten Wolf-Nic­las Schrö­der und Paul Gebau­er ges­tern zum Halb­fi­nal­ein­zug im Män­ner-Zwei­er ohne. Im heu­ti­gen C‑Finale konn­ten sie erneut eine star­ke Leis­tung abru­fen und den Sieg nach Hau­se rudern. Der zwei­te deut­sche Zwei­er mit Marc Les­ke und Paul Schrö­ter (Crefel­der RC/RK am Wann­see) kam nicht über den fünf­ten Platz hin­aus. „Das war eine ordent­li­che Vor­stel­lung von Wolf-Nic­las und Paul. Es feh­len sicher noch eini­ge Boo­te in dem Feld, aber das war schon mal ein klei­ner Licht­blick. Wenn wir die nächs­ten sechs Wochen jetzt noch an der Aus­dau­er arbei­ten kön­nen etc., bin ich sehr zuver­sicht­lich“, so Dis­zi­plin­trai­ner Uwe Bender.

Paul und Nic­las im End­spurt des C‑Finales

„Das war ein Lichtblick“

Mit einem Sieg im C‑Finale schlos­sen Paul Gebau­er und Wolf-Nic­las Schrö­der die Regat­ta im Zwei­er ohne Steu­er­mann ab. In die­sem Ren­nen fuh­ren sie einen sou­ve­rä­nen Start-Ziel-Sieg vor Chi­na und Argen­ti­ni­en her­aus, nach­dem sie am Vor­tag im Zeit­fah­ren knapp mit 24 Hun­derts­tel Sekun­den den Halb­fi­nal-Ein­zug ver­passt hat­ten. „Das war ein Licht­blick und lässt uns opti­mis­tisch ins Trai­nings­la­ger gehen. Hier müs­sen wir jetzt an der Kon­di­ti­on und Tech­nik arbei­ten“, sag­te Trai­ner Peter Thiede.

Paul und Nic­las gewan­nen das C‑Finale

Gebauer/Schröder: Im Zwei­er zur WM

Der­weil haben die Trai­ner ent­schie­den, wer im Hin­blick auf die WM den Zwei­er ohne Steu­er­mann fah­ren wird: Paul Gebau­er und Wolf-Nic­las Schrö­der haben sich durch­ge­setzt. Nach dem knapp ver­pass­ten Halb­fi­nal-Ein­zug in den Time Tri­als am Frei­tag, gewan­nen sie am Sams­tag das C‑Finale.


Was machen eigent­lich aktu­ell Nora Peu­ser und Eli­sa­beth Mainz, unse­re für die U23-Welt­meis­ter­schaf­ten nomi­nier­ten Damen?

Nora und Eli­sa­beth im Trai­nings­la­ger in Ratzeburg

Bei­de Rude­rin­nen bekom­men der­zeit im Bun­des­stütz­punkt in Rat­ze­burg den „letz­ten Fein­schliff“ und wer­den am 17. Juli nach den USA flie­gen, um dort in der Zeit vom24. bis 28. Juli in Sarasota/USA unse­ren Ver­ein und den deut­schen Ruder­sport ver­tre­ten, wozu wir ihnen natür­lich VIEL ERFOLG wünschen.

 

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