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Am 11 Juni ver­lie­ßen die drei Boo­te Rhein, Gün­ther Rühl und Dah­me die hei­mi­sche Bucht mit dem Ziel Wer­der. Die­se tra­di­ti­ons­rei­che Fahrt tra­ten dies­mal vier­zehn Rude­rin­nen und Rude­rer an, so dass wir zwei Vie­rer und einen Drei­er beset­zen konn­ten. Das Wet­ter ver­hieß bei Abfahrt opti­ma­le Ruder­be­din­gun­gen, Wind­stil­le, ange­neh­me Tem­pe­ra­tur und Beschat­tung durch eine fast geschlos­se­ne Wol­ken­de­cke. Die Motor­boo­te schau­kel­ten noch an ihren Ste­gen, so dass wir unge­stört die Haus­stre­cke durch­fah­ren konn­ten. Als das Ziel der Mit­tags­pau­se „Mar­quardt“ kurz vor uns lag, ent­deck­ten eini­ge eine tief­dunk­le Wol­ken­wand. Die schwü­le Luft ließ Gewit­ter erah­nen, so dass sich Stim­men erho­ben, die für einen Aus­fall der Mit­tags­pau­se ein­tra­ten. Aber wie so oft in den letz­ten Wochen war wie­der nix, dabei hät­ten wir alle der Natur einen kräf­ti­gen Gewit­ter­re­gen gegönnt. So gönn­ten wir uns eine erhol­sa­me Pau­se, bevor es dann über Schlä­nitz­see und Wublitz Rich­tung Wer­der ging. Auf die­sem land­schaft­lich schöns­ten Abschnitt ging uns dann ein Roll­sitz zu Bruch. Wie hat er das bloß hingekriegt?

Werderfahrt 2022Nur gut, dass am Ruder­ver­ein Wer­der noch Betrieb war. So beka­men wir ein neu­es Rad mon­tiert, nach­dem wir ver­spro­chen hat­ten, es beim nächs­ten Besuch wie­der zurück­zu­brin­gen. Im Insel­ho­tel konn­ten wir die ver­brauch­ten Kalo­rien fix kom­pen­sie­ren mit feins­ten Spei­sen und gigan­ti­schen Eisbechern.

Um das gewohn­te Ele­ment des Was­ser­sport­lers nicht zu ver­las­sen, durf­ten eini­ge von uns auch im Was­ser­bett schla­fen. Die Mei­nun­gen dazu sind durch­aus geteilt.

Am Sonn­tag ging es zurück, zuerst durch ruhi­ges Gewäs­ser, aber schon auf dem Tem­pli­ner See nahm die Ver­kehrs­dich­te erheb­lich zu, und wir muss­ten den Kurs häu­fig ändern, um die Wel­le vom Bug zu erwi­schen. Im Grieb­nitz­ka­nal wur­de es wie­der etwas ruhi­ger.  In einem schö­nen Bier­gar­ten am Aus­gang des Tel­tow­ka­nals – für eini­ge von uns Neu­land – stärk­ten wir uns für den Ritt über den Wann­see. Wir taten gut dar­an die erfah­rens­ten Steu­er­leu­te ans Ruder zu las­sen, denn Wel­len­gang und die zahl­rei­chen Segel­boo­te erfor­der­ten höchs­te Auf­merk­sam­keit. Wenn es denn gin­ge, wür­de man auf die­sen Teil der Rei­se ger­ne verzichten.

Einen gro­ßen Dank an die Fahr­ten­lei­te­rin Inge ver­bin­de ich mit dem Wunsch, dass Wochen­end­fahr­ten ein fes­ter Bestand­teil des Brei­ten­sports bleiben.

Hein­rich

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