Arkona Blog

WM in Florida: Niclas Schröder im Vierer ohne auf Rang sechs

von Thomas Osteroth | Okt. 1, 2017 | 2017, Leistungssport

Der Deut­sche Ruder­ver­band berich­tet auf sei­ne Homepage:

Männer-Vierer ohne auf Rang sechs

Auch für Wolf-Nic­las Schrö­der (Ruder-Union Arko­na Ber­lin 1879 e.V.), Lau­rits Fol­lert (Cre­fel­der Ruder-Club 1883 e.V.), Chris­to­pher Rein­hardt (Ruder­ver­ein Dors­ten e.V.) und Paul Gebau­er (Pots­da­mer Ruder-Club Ger­ma­nia e.V.) war es die ers­te gemein­sa­me A‑WM.  Die „jun­gen Wil­den“  haben gut ins Ren­nen gefun­den und lagen nach den ers­ten 500 m noch auf Rang drei knapp hin­ter den füh­ren­den Boo­ten aus Aus­tra­li­en und Ita­li­en. Auf der zwei­ten Teil­stre­cke konn­ten die Aus­sies dann aber eine Lücke rei­ßen, das deut­sche Boot auf der Außen­bahn konn­te das Tem­po nicht mit­ge­hen. Stück für Stück scho­ben sich auch die Dänen vor­bei, im Ziel wur­de es Platz sechs. Den­noch eine tol­le Leis­tung des jun­gen Quar­tetts bei ihrer ers­ten WM, die hier vie­le Erfah­run­gen sam­meln konn­ten. „Unser Ziel war das WM-Fina­le, das haben wir erreicht. Wir hat­ten uns vor­ge­nom­men, die WM mit einem guten Ren­nen zu been­den, lei­der hat das nur bis zur Hälf­te geklappt.

 

Noch sind wir nicht so zufrie­den, aber ich den­ke, mit ein biss­chen Abstand wird das noch kom­men“, so Schlag­mann Paul Gebauer.

Wer­ner Fromm

Die Traditions-Langstreckenregatta „Quer durch Berlin“ fand dieses Jahr zum 97. Mal statt – aufgrund von Bauarbeiten am Spreeufer in der Innenstadt verlief die Strecke jedoch nicht von Jungfernheide zum Haus der Kulturen der Welt, sondern vom RC Tegel zum LRV.

Auf dem Sattelplatz vor den Sunset Stufen der Greenwichpromenade herrschte am Regattatag ab 10.00 Uhr das übliche Treiben, die Radfahrer mussten sich an zahlreichen Booten vorbeischlängeln und viele Fußgänger schauten dem Spektakel interessiert zu. Materialablage und Steg waren in meinen Augen wesentlich besser als an der Jungfernheide, das Wetter – viel Wind – jedoch sehr üblich für den Tegeler See.

Gestartet wurde in ca. 30s Abstand zwischen den Crews vor dem RC Tegel: es wurde - etwas windgeschützt - vorbei an den Inseln Scharfenberg und Valentinswerder in den Hohenzollernkanal, bis kurz vor die Mäckeritzbrücke, gerudert. Aufgrund des starken Gegenwinds war für alle Mannschaften die erste Hälfte der Strecke besonders anstrengend. Hatte man es aber in den Hohenzollernkanal geschafft, ruderte es sich mit leichtem Schiebewind wesentlich angenehmer. Auf dem Saatwinkler Steg, auf und unter der Tegeler Brücke standen viele Familienmitglieder, Freunde und Vereinskamerad*innen, die uns lautstark anfeuerten. Manch einer radelte auch an der Strecke entlang. Das Ziel war leider etwas schlecht zu erkennen – irgendwann bimmelte es aus einem Busch am Saatwinkler Damm. Am LRV war deutlich mehr Platz zum Anlegen als in der Innenstadt, so dass es nicht lange dauerte – und auch hier gab es die bewährte Unterstützung durch Arkon*innen für die erschöpften Sportler*innen.

Vielen Dank für einen tollen Regattatag – mein Dank gilt vor allem den vielen Helfer*innen!

Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

1. Platz:                       Gwendolin Leishman im JF 4x+A

1. Platz:                      Wiebke Kaufhold im MW8+ E

1. Platz:                      Yehor Zakharov, Ben Luis Häber und Lilly Herbach im JM 8+B

1. Platz:                       Dorothea Schmidt, Katja Czerr, Birte Ganz, Martina Banthau und Sibille Pletsch im MW 4x+ D (Gig)

2. Platz:                       Valentin Schlegel im SM8+ A

2. Platz:                       Stefan Forner, Jörg Irmer und Arnold Hiß im MM 4+ E (Gig)

3. Platz:                       Martina Taschner, Katja Simon, Marina de Groot, Anita Ulrich und Katrin Lohmann im MW4x+ C (Gig)

Herzlichen Glückwunsch!

Sibille Pletsch

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