Arkona Blog

RUA-Tagesfahrt am 14. April 2012 nach Venedig

von Thomas Osteroth | Mai 24, 2012 | 2012, Breitensport

Unse­re Wan­der­ru­der­war­tin Ingrid hat­te beim RC Tegel­ort Boo­te reser­viert und so star­ten bei schö­nen, war­men April-Wet­ter 17 Arko­nen eine klei­ne Rei­se nach Venedig.

Vene­dig??? Vene­dig!!! Vene­dig ist ein Orts­teil von Hohen Neu­en­dorf, idyl­lisch gele­gen an der Ober­ha­vel, bzw. am Havel­ka­nal. Laut Chro­nik der Stadt Hohen Neu­en­dorf ist Vene­dig eine Was­ser­sport­sied­lung, die 1925 auf einem Feld gebaut wur­de. Beim Blick in die Gewäs­ser­kar­te waren wir uns sofort einig, dass Vene­dig das Ziel die­ser ers­ten Arko­na-Tages­fahrt 2012 sein muss, denn ein so schö­ner Name als Ziel einer Tages­fahrt ver­brei­tet gleich Frühlingsgefühle!

Wir star­ten vom RC Tegel­ort mit 3 Vie­rern und einem Zwei­er ohne. Vor­bei geht es am Hei­li­gen­see und dem RC Saf­fo­nia. Wir hal­ten uns auf der Back­bord-Sei­te, denn steu­er­bord liegt der Nie­der­neu­en­dor­fer See, es folgt das Are­al von Bom­bar­dier in Hen­nigs­dorf. Wir rudern durch Hen­nigs­dorf, pas­sie­ren den Hafen und rudern am RC Ober­ha­vel Hen­nigs­dorf vor­bei. Danach wird es etwas lang­wei­lig, denn das Hen­nigs­dor­fer Stahl­werk ist nicht so pri­ckelnd. Unter der ers­ten Auto­bahn­brü­cke (A111 Rei­ni­cken­dorf-Zubrin­ger) machen wir eine klei­ne Pau­se, denn es ist dort schat­tig. Hin­ter der „Havel­bau­de“ geht es ab zum RV Grün-Weiss Bir­ken­wer­der, dies­mal rudern wir aber wei­ter. Wir freu­en uns auf die nächs­te Auto­bahn­brü­cke (Ber­li­ner Ring) und wis­sen, dass es noch ca. 1000m bis Vene­dig sind und wir unser Ziel erreicht haben. In Vene­dig könn­ten wir in den Ora­ni­en­bur­ger Kanal abbie­gen, zur Schleu­se Pin­now und dann wei­ter nach Rheins­berg rudern.

Machen wir aber nicht, denn wir genie­ßen hier in Vene­dig das schö­ne Wet­ter und machen eine klei­ne Pau­se im Boot, bis alle vier Boo­te wie­der zusam­men sind. Zurück geht es nun zum „Gast­haus zum Wei­ßen Schwan“. Wir kön­nen nach dem Anle­gen alle Ste­ge nut­zen und freu­en uns, dass das Wet­ter mit­spielt und wir im Bier­gar­ten sit­zen kön­nen. Wir essen à la car­te. Vom alten, aus der DDR bekann­ten Würz­fleisch, Rei­be­ku­chen mit Räu­cher­lachs, Bau­ern­früh­stück und diver­sen Geträn­ke-Spe­zia­li­tä­ten, es gibt für jeden etwas.

Satt und zufrie­den mit die­ser Tages­tour bei super April-Wet­ter mit Wind aber ohne Regen rudern wir nun wie­der zurück zum RC Tegel­ort und freu­en uns auf die nächs­ten RUA-Tagestouren.

Fazit: wir haben den Ziel­be­reich 7 geschafft!! Unser Zwei­er muss auf dem Rück­weg noch ein wenig aus der Rei­he rudern und den Vel­te­ner Kanal erkunden.

CdH

Die Traditions-Langstreckenregatta „Quer durch Berlin“ fand dieses Jahr zum 97. Mal statt – aufgrund von Bauarbeiten am Spreeufer in der Innenstadt verlief die Strecke jedoch nicht von Jungfernheide zum Haus der Kulturen der Welt, sondern vom RC Tegel zum LRV.

Auf dem Sattelplatz vor den Sunset Stufen der Greenwichpromenade herrschte am Regattatag ab 10.00 Uhr das übliche Treiben, die Radfahrer mussten sich an zahlreichen Booten vorbeischlängeln und viele Fußgänger schauten dem Spektakel interessiert zu. Materialablage und Steg waren in meinen Augen wesentlich besser als an der Jungfernheide, das Wetter – viel Wind – jedoch sehr üblich für den Tegeler See.

Gestartet wurde in ca. 30s Abstand zwischen den Crews vor dem RC Tegel: es wurde - etwas windgeschützt - vorbei an den Inseln Scharfenberg und Valentinswerder in den Hohenzollernkanal, bis kurz vor die Mäckeritzbrücke, gerudert. Aufgrund des starken Gegenwinds war für alle Mannschaften die erste Hälfte der Strecke besonders anstrengend. Hatte man es aber in den Hohenzollernkanal geschafft, ruderte es sich mit leichtem Schiebewind wesentlich angenehmer. Auf dem Saatwinkler Steg, auf und unter der Tegeler Brücke standen viele Familienmitglieder, Freunde und Vereinskamerad*innen, die uns lautstark anfeuerten. Manch einer radelte auch an der Strecke entlang. Das Ziel war leider etwas schlecht zu erkennen – irgendwann bimmelte es aus einem Busch am Saatwinkler Damm. Am LRV war deutlich mehr Platz zum Anlegen als in der Innenstadt, so dass es nicht lange dauerte – und auch hier gab es die bewährte Unterstützung durch Arkon*innen für die erschöpften Sportler*innen.

Vielen Dank für einen tollen Regattatag – mein Dank gilt vor allem den vielen Helfer*innen!

Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

1. Platz:                       Gwendolin Leishman im JF 4x+A

1. Platz:                      Wiebke Kaufhold im MW8+ E

1. Platz:                      Yehor Zakharov, Ben Luis Häber und Lilly Herbach im JM 8+B

1. Platz:                       Dorothea Schmidt, Katja Czerr, Birte Ganz, Martina Banthau und Sibille Pletsch im MW 4x+ D (Gig)

2. Platz:                       Valentin Schlegel im SM8+ A

2. Platz:                       Stefan Forner, Jörg Irmer und Arnold Hiß im MM 4+ E (Gig)

3. Platz:                       Martina Taschner, Katja Simon, Marina de Groot, Anita Ulrich und Katrin Lohmann im MW4x+ C (Gig)

Herzlichen Glückwunsch!

Sibille Pletsch

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