Arkona Blog

Jürgen Kempny startete bei der Euro-Masters in München

von Thomas Osteroth | Aug. 11, 2010 | 2010, Leistungssport, Wettbewerb LS

Bei der Euro-Mas­ters vom 30.70. bis zum 01.08. auf der Münch­ner Olym­pia­re­gat­ta­stre­cke in Ober­schleiß­heim star­te­te Jür­gen Kemp­ny in den Dop­pel­vie­rern der Alters­klas­sen 43 Jah­re und 50 Jah­re. Es waren nach sei­nem Ein­stieg in das Mas­ters-Renn­ru­dern im Früh­jahr die­ses Jah­res sei­ne ers­ten Stars auf inter­na­tio­na­ler Ebene.
Wäh­rend es im ers­ten Start im Dop­pel­vie­rer des Alters­klas­se 43 Jah­re noch nicht so rund lief und nur ein 5. Platz belegt wer­den konn­te, lief es dann ein paar Stun­den spä­ter im Dop­pel­vie­rer des Alters­klas­se 50 Jah­re deut­lich besser.
In die­sem Ren­nen ver­trat er den kurz vor der Regat­ta erkrank­ten Wer­ner Fromm und konn­te mit der Renn­ge­mein­schaft  Span­dau­er RC Frie­sen Berlin/Arko­na/Neurupiner RC/Potsdamer RC Ger­ma­nia Ber­lin in der Beset­zung Robert Benkenstein/Jür­gen Kemp­ny/Rudolf Insel/Ulli Meisch­ke einen her­vor­ra­gen­den 3. Platz hin­ter den sehr star­ken Ungarn sowie einer deutsch-tsche­chi­schen Renn­ge­mein­schaft belegen.
Ein bes­se­rer Start und der zwei­te Platz wäre durch­aus drin gewe­sen, denn auf den zwei­ten 500m war Jür­gens Team zweit­schnells­te Mann­schaft in die­sem Ren­nen nach den sie­ge­rei­chen Ungarn.
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Die Traditions-Langstreckenregatta „Quer durch Berlin“ fand dieses Jahr zum 97. Mal statt – aufgrund von Bauarbeiten am Spreeufer in der Innenstadt verlief die Strecke jedoch nicht von Jungfernheide zum Haus der Kulturen der Welt, sondern vom RC Tegel zum LRV.

Auf dem Sattelplatz vor den Sunset Stufen der Greenwichpromenade herrschte am Regattatag ab 10.00 Uhr das übliche Treiben, die Radfahrer mussten sich an zahlreichen Booten vorbeischlängeln und viele Fußgänger schauten dem Spektakel interessiert zu. Materialablage und Steg waren in meinen Augen wesentlich besser als an der Jungfernheide, das Wetter – viel Wind – jedoch sehr üblich für den Tegeler See.

Gestartet wurde in ca. 30s Abstand zwischen den Crews vor dem RC Tegel: es wurde - etwas windgeschützt - vorbei an den Inseln Scharfenberg und Valentinswerder in den Hohenzollernkanal, bis kurz vor die Mäckeritzbrücke, gerudert. Aufgrund des starken Gegenwinds war für alle Mannschaften die erste Hälfte der Strecke besonders anstrengend. Hatte man es aber in den Hohenzollernkanal geschafft, ruderte es sich mit leichtem Schiebewind wesentlich angenehmer. Auf dem Saatwinkler Steg, auf und unter der Tegeler Brücke standen viele Familienmitglieder, Freunde und Vereinskamerad*innen, die uns lautstark anfeuerten. Manch einer radelte auch an der Strecke entlang. Das Ziel war leider etwas schlecht zu erkennen – irgendwann bimmelte es aus einem Busch am Saatwinkler Damm. Am LRV war deutlich mehr Platz zum Anlegen als in der Innenstadt, so dass es nicht lange dauerte – und auch hier gab es die bewährte Unterstützung durch Arkon*innen für die erschöpften Sportler*innen.

Vielen Dank für einen tollen Regattatag – mein Dank gilt vor allem den vielen Helfer*innen!

Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

1. Platz:                       Gwendolin Leishman im JF 4x+A

1. Platz:                      Wiebke Kaufhold im MW8+ E

1. Platz:                      Yehor Zakharov, Ben Luis Häber und Lilly Herbach im JM 8+B

1. Platz:                       Dorothea Schmidt, Katja Czerr, Birte Ganz, Martina Banthau und Sibille Pletsch im MW 4x+ D (Gig)

2. Platz:                       Valentin Schlegel im SM8+ A

2. Platz:                       Stefan Forner, Jörg Irmer und Arnold Hiß im MM 4+ E (Gig)

3. Platz:                       Martina Taschner, Katja Simon, Marina de Groot, Anita Ulrich und Katrin Lohmann im MW4x+ C (Gig)

Herzlichen Glückwunsch!

Sibille Pletsch

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