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Neue Ehrenmitglieder

von Thomas Osteroth

12. März 2018

Im Rah­men unse­rer Jah­res­haupt­ver­samm­lung 2018 wur­den drei ver­dien­te Ruder­ka­me­ra­den als neu ernann­te Ehren­mit­glie­der gewürdigt.

 

Bernd Kapp­mei­er

Bernd Kapp­mei­er, all­ge­mein Kap­pi genannt, ist seit 57 Jah­ren Ver­eins­mit­glied. In die­sen vie­len Jah­ren hat­te Bernd diver­se Ver­eins­äm­ter inne. Zunächst war er Mit­glied im Trai­nings­aus­schuss. Dann wur­de er Boots­wart, spä­ter Haus­wart und anschlie­ßend Pressewart.

Im Rah­men der Fusi­on des RV Sie­mens mit Arko­na stell­te Kap­pi sei­ne Talen­te bei der Erstel­lung der neu­en Sat­zung unter Beweis.

Danach wur­de er für ein Jahr Schrift­füh­rer. Und nach­dem er nicht mehr füh­ren, son­dern lei­ten woll­te, – wie Achim Bläck-Neu­mann in sei­ner Lau­da­tio her­vor­hob – ließ er sich zum Lei­ter der Geschäfts­stel­le wäh­len. Die­ses Amt hat er 7 Jah­re bis 2009 höchst kor­rekt ausgeübt.

Wer Kap­pi in die­ser Zeit als peni­blen Ver­eins­ka­me­ra­den ken­nen­ge­lernt hat, dem sei gesagt, dass er auch eine sehr humor­vol­le Ader besitzt, die bei vie­len Gele­gen­hei­ten immer wie­der durchblitzt.

Seit 2010 ist Kap­pi Mit­glied im Ältes­ten­rat und ein wenig spä­ter wur­de er mit dem Amt des Archi­vars für unse­ren Ver­ein betraut.

Und damit schließt sich der Kreis. Bernd Kapp­mei­er war und ist immer für Neu­es auf­ge­schlos­sen und gleich­zei­tig den Tra­di­tio­nen ver­bun­den. Das sind die bes­ten Vor­aus­set­zun­gen für eine gelun­ge­ne Vereinstätigkeit.

 

Harald Rad­tke

Harald Rad­tke ent­deck­te erst mit Anfang 40 sei­ne Lie­be zum Ruder­sport, nach­dem sein Sohn bereits Mit­glied im RV Sie­mens war und zuhau­se begeis­tert vom Rudern erzähl­te. Wie etli­che ande­re Eltern hat er erst mal den Sohn vor­ge­schickt, um die Lage zu peilen.

Inzwi­schen ist er seit 30 Jah­ren Ver­eins­mit­glied und war davon 25 Jah­re als Haus­wart tätig.

Da Harald in ers­ter Linie Metal­ler ist, kann fast alles aus Metall gera­de­rich­ten, bie­gen oder schweißen.

Aber damit lässt er es nicht bewen­den. Denn er ist durch und durch Prak­ti­ker, der zu unse­rem Glück nie die Füße still hal­ten kann. Fehlt eine Schrau­be oder klemmt ein Roll­sitz oder wackelt ein Aus­le­ger, dann schau­en wir erst mal, ob Harald gera­de in der Werk­statt ist.

Wenn es sein muss, klet­tert er auch auf Bäu­me, um die Son­nen­se­gel für Him­mel­fahrt anzu­brin­gen oder balan­ciert auf hohen Lei­tern für ande­re Tätig­kei­ten. Harald packt immer an, wenn es nötig ist, noch bevor ande­re über­haupt die Not­wen­dig­keit dafür erkennen.

Dabei ist er nie auf Applaus bedacht. Harald arbei­tet gern allein und redet nicht viel dar­über. Er macht das nicht, um stän­dig Aner­ken­nung zu erhal­ten. Nein, sein Ein­satz für unse­ren Ver­ein ent­spricht sei­nem Natu­rell und sei­ner Über­zeu­gung. Denn nur durch sol­che ehren­amt­li­che Arbeit, also wenn vie­le Hän­de mit anpa­cken und hel­fen, kann die Ver­eins­idee gelingen.

 

Jeder Ruder­ver­ein kann sich glück­lich schät­zen, solch einen prak­tisch begab­ten Men­schen in sei­nen Rei­hen zu wissen.

 

Bernd Skoe­ries

Bernd Skoe­ries ist seit 46 Jah­ren Ver­eins­mit­glied. Auch er war zunächst bis zur Fusi­on mit Arko­na Mit­glied im RV Siemens.

Bereits 20 Minu­ten nach sei­ner Auf­nah­me  im Jahr 1972 wur­de er Mit­glied im Ver­eins­vor­stand und ist dies bis heu­te geblieben.

Sei­ne Ver­eins­äm­ter wech­sel­ten vom Jugend­wart zum Ruder­wart, dann Sport­li­cher Lei­ter, spä­ter Wan­der­ru­der­wart, neben­bei Haus­wart und er war auch Mit­glied im Trainingsausschuss.

Die meis­ten Mit­glie­der, die in den letz­ten 20 Jah­ren ein­ge­tre­ten sind ken­nen Bernd als gedul­di­gen Aus­bil­der, der mit lau­ni­gen Wor­ten über die ers­ten Klip­pen des Ruderns hin­weg­ge­hol­fen hat.

Bernd hat 22 Jah­re hin­ter­ein­an­der die DRV-Oster­fahrt über Wer­ra und Weser orga­ni­siert und gelei­tet, wie Sebas­ti­an Rudolph in sei­ner Lau­da­tio hervorhob.

Bis heu­te ist er jedes Jahr Fahr­ten­lei­ter bei diver­sen kür­ze­ren Wan­der­fahr­ten in und um Berlin.

Auch wenn Bernd nun sei­ne Ämter offi­zi­ell nie­der­legt, bleibt er uns – wie er selbst beton­te – als Hel­fer bei allen Din­gen, die im Ver­ein so anfal­len gern erhalten.

Wir, die Mit­glie­der der Ruder-Uni­on Arko­na, bedan­ken uns bei den neu­en Ehren­mit­glie­dern für ihr jahr­zehn­te­lan­ges Enga­ge­ment und gra­tu­lie­ren ihnen zur hoch­ver­dien­ten Ehrenmitgliedschaft.

 

Tho­mas Osteroth

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