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RBL – SPARDA BANK Renntag gekrönt mit Gold

von Thomas Osteroth

15. Juli 2017

Nach Frank­furt am Main und Ham­burg ging es am 08.07.2017 nach Müns­ter zum SPARDA BANK Renn­tag. Dort hieß es auf dem Aasee, sich wie­der zu bewei­sen. Und man kann jetzt schon sagen, es ging ziem­lich heiß her.

Erst­mal hieß es von Ber­lin nach Müns­ter kom­men. Es ging über vie­le Bau­stel­len und vor­bei an ein paar Unfäl­len nach Müns­ter. Noch vor dem Hän­ger und als eines der ers­ten Teams kamen wir auf dem Regat­ta­platz an. Das Wet­ter war wun­der­bar und wir nutz­ten die Zeit für ein klei­nes Vol­ley­ball-Match. Als die Havel­queens mit dem Hän­ger anka­men, ging es zunächst mal ans Abla­den und Aufriggern.

Die anschlie­ßen­de Abend­trai­nings­ein­heit lief gut und wir konn­ten ein Gefühl für den See bekom­men. Dann hieß es nur noch ab ins Auto, Bett auf­bau­en und Piz­ze­ria überfallen.

Am Sams­tag Mor­gen ging es in gewohn­ter Manier aufs Was­ser. Ein paar Sprint­schlä­ge und Start­übun­gen press­ten die letz­te Müdig­keit aus unse­ren Kno­chen, sodass das Früh­stück an Land durch­aus voll ver­dient war.

Im Zeit­ren­nen ging es gegen Mühl­heim um die best­mög­li­che Zeit. Beim Start woll­ten wir etwas zu viel und kamen nicht gut weg. Das Mit­tel­stück gehör­te uns und auch der End­spurt war schon ansatz­wei­se nach unse­rem Geschmack. Das Ren­nen konn­te über­zeu­gend mit einer knap­pen drei­vier­tel Län­ge gewon­nen wer­den, aber was war das Ren­nen wert?

Am Steg ange­kom­men hieß es erst­mal Boot raus und das Ren­nen Revue pas­sie­ren las­sen. Wel­che Stell­schrau­ben kön­nen noch gedreht wer­den? Im Ver­gleich mit den ande­ren Ach­tern hieß es Platz 4. Nach vorn nicht viel Luft. Nach hin­ten nicht viel Luft. Hei­ße Kis­te! Direkt hin­ter uns war der Wur­zen Ach­ter gegen den wir dann direkt im Vier­tel­fi­na­le antre­ten muss­ten. Sechs Hun­derts­tel im Zeit­lauf ließ auf ein har­tes Vier­tel­fi­na­le ver­mu­ten und so war es auch. Gegen Wur­zen ging es vom Start aus bes­ser los aber lei­der kamen uns die Bojen etwas zu nah. Wir steck­ten aber auch die­se Schwie­rig­kei­ten weg und gewan­nen das Ren­nen. Tages­ziel mit dem Halb­fi­nal­ein­zug der TOP 4 erreicht und alle konn­ten durchatmen.

Nun wur­de es sehr heiß auf dem Aasee. Die Revan­che gegen den unge­schla­ge­nen Liga­ch­am­pi­on aus Kre­feld kam schnel­ler als erwar­tet. Um 17:42 Uhr sprang die Ampel auf GRÜN und es hieß ALLES oder NICHTS!

3. Renn­tag Münster

Von Anfang an lief das Ren­nen opti­mal. Wir star­ten her­vor­ra­gend und konn­ten uns über die Mit­te von Kre­feld weg­schie­ben. Am Ende kam der Liga­ch­am­pi­on auf, jedoch reich­te ihre End­spurt­stär­ke an die­sem Tag nicht aus. Sieg für BERLIN – ein gefühl­ter Gesamt­sieg. Gefühlt reich­te uns nach anfäng­li­chen Jubel­ein­la­gen nicht und schon war das Ziel klar, der Fokus gesetzt und wir waren bereit den Frank­fur­ter Ger­ma­nia Ach­ter aus der Ban­ken­me­tro­po­le auf die Hör­ner zu nehmen.

Um 18:55 Uhr hieß es nun Sil­ber oder Gold … Frank­furt oder Ber­lin … 2 Boo­te auf dem See und alle Zuschau­er schrei­end im Ziel­be­reich. Vom Start weg lief auch die­ser Lauf wie geschmiert. Ein Per­fek­ter Start, ein star­kes Mit­tel­stück und im Ziel­sprint konn­ten wir noch zule­gen. Somit hieß es am Ende GOLD FÜR BERLIN.

3. Renn­tag Münster

Im Boot und spä­ter an Land wur­de natür­lich aus­ge­las­sen gefeiert.

Fazit: Nur noch ein Punkt Rück­stand auf den 1. Platz und zwei Punk­te Vor­sprung auf Platz 3 in der Tabel­le. Wir sind also wei­ter­hin voll bei der Musik und in sechs Wochen geht es nach Leip­zig, wo wir uns einen Platz unter den ers­ten Drei im Gesamt­klas­se­ment sichern wollen.

3. Renn­tag Münster

Einen Dank an unse­re Spon­so­ren DWB- Hol­ding und Hil­z­in­ger sowie unse­ren Spendern.

Wir möch­ten aber in die­sem Zuge gleich­zei­tig mit­tei­len, dass wir wei­ter­hin noch Spen­der, Spon­so­ren und Unter­stüt­zer suchen.

 

Eurer Haupt­stadt­sprin­ter DWB- Hol­ding Berlin.

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