Arkona Blog

RUA-Jugendweihnachtsfeier

von Thomas Osteroth | Dez. 13, 2015 | 2015, Aktuelles, Jugend, Veranstaltung

Am 05.12.2015 tra­fen sich 27 Jugend­li­che und Betreu­er im Gro­ßen Saal zur all­jähr­li­chen Jugendweihnachtsfeier.

Da jedes Jahr etwas ande­res geplant ist, ist Seb tief in – und aus sich her­aus gegan­gen um eine Schnit­zel­jagd zu pla­nen. Die­se ging nicht in die Umge­bung, son­dern erstreck­te sich über ganz Span­dau. Von der Havel­hö­he bis zur Alt­stadt und zur Frey­brü­cke reich­te der Radi­us. Dabei muss­ten eini­ge Auf­ga­ben gelöst wer­den. Unter ande­rem muss­te eine krea­ti­ve, wit­zi­ge Weih­nachts­ge­schich­te geschrie­ben wer­den. Von den vier Geschich­ten der vier Grup­pen ver­öf­fent­li­chen wir hier 3.
4 Stun­den spä­ter im Ver­ein, wur­de der Tag bei lecke­rer Gän­se­keu­le von Tho­mas und Kers­tin (vie­len Dank!) ver­ar­bei­tet. Dabei prä­sen­tier­te Seb in unter­halt­sam-kurz­wei­li­ger Art die Ergeb­nis­se, bei denen sich her­aus­stell­te, dass die Grup­pe um Rebec­ca, Lukas, Tobi, Robin, Con­stan­tin und Leon den Wett­kampf für sich ent­schei­den konn­te. Als Preis bekam jeder einen Scho­ko-Niko­laus. Aber damit war es nicht genug. Durch die Spen­de eines Rie­sen-Scho­ko-Niko­lau­ses durch Bir­git H. konn­ten alle mit etwas Scho­ko­la­de im Bauch nach Hau­se gehen. Im Namen der Jugend bedan­ke ich mich bei Bir­git sehr, sehr herz­lich für die freund­li­che Spende!
Wei­ter­hin bedan­ken wir uns für die Unter­stüt­zung des Ver­eins und der Mit­glied­schaft im ver­gan­ge­nen Jahr. Sei es durch Hän­ger­trans­por­te, Sach- und Geld­spen­den, Schlach­ten­bumm­ler bei den Regat­ten oder groß­zü­gi­gen Kuchen­spen­den – es hat uns auf jeden Fall enorm gehol­fen. Ein herz­li­ches Dan­ke­schön der gesam­ten Jugend­ab­tei­lung an euch!

Nun noch die drei Geschich­ten zum Nachlesen.

Geschich­te von der Grup­pe von Silas, Maxim, Jakob, Lisa, Fares und Manuel:

Es war am ers­ten Weih­nachts­fei­er­tag. Lon­don sah sich ellen­dick in Schnee gehüllt. Doch irgend­wo im Unter­grund plan­te Dr. No Weih­nach­ten zu ver­nich­ten. Doch San­ta war schon auf dem Weg zu ihm. Als er da war, gab es das Batt­le des Jahr­tau­sends. Plas­ma­ka­no­nen gegen Zucker­wat­te. San­ta nutz­te die Zucker­wat­te um Dr. No zu fes­seln. Er brach­te ihn ins Zucker­stan­gen-Gefäng­nis, dadurch war Weih­nach­ten geret­tet. Wäre da nicht das Hin­der­nis, dass San­ta adi­pös ist und nicht durch den Kamin passt.

Grup­pe von San­dra, Finn, Joeli­na, Jan, Michel­le, Yan-Eli­as und Maxim:

Kurz vor Niko­laus wur­de der Niko­laus ganz schlimm krank. Er hus­te­te, nies­te und hat­te hohes Fie­ber. In die­sem Zustand konn­te er natür­lich nicht die geputz­ten Stie­fel der Kin­der fül­len. Oh weh, oh weh! „Was machen wir da nur“, seufz­te der Niko­laus und pus­te­te in sein Taschen­tuch. Doch da kam ihm plötz­lich die ret­ten­de Idee: „Ich fra­ge ein­fach den Weih­nachts­mann, ob er mich ver­tre­ten kann.“ Gesagt, getan und er wähl­te die Num­mer des Weih­nachts­manns auf sei­nem nagel­neu­en Smart­phone. „Nein, lie­ber Freund, ich kann dich nicht ver­tre­ten, ich habe selbst schon zu wenig Zeit für die Geschen­ke und bald ist schon Hei­lig­abend.“ Der Niko­laus war nun wie­der ver­zwei­felt, hat­te er doch sei­nen Plan für so gut befun­den. „Dann muss Niko­laus die­ses Jahr wohl aus­fal­len.“, sag­te er trau­rig. In sei­ner Trau­er schaut er aus dem Fens­ter. Da hop­pel­te gera­de ein Schnee­ha­se vor­bei. Ihm kam eine Idee! „Der Oster­ha­se hat doch bestimmt Zeit, Ostern ist doch erst wie­der im Früh­ling.“ Mega moti­viert wähl­te er die Num­mer des Oster­ha­sen. „Na klar, kein Pro­blem, das mache ich ger­ne“, waren die Wor­te des Oster­ha­sen. „Das ist ja toll!“, freu­te sich der Niko­laus, „dann muss Niklaus ja die­ses Jahr doch nicht ausfallen!“

Grup­pe von Alex, Adri­an, Sarah, Lil­ly, Niklas und Valentin:

Die Weih­nachts­ge­schich­te – Spandau-style:
Eines Tages erwach­te Chan­tal. Zu ihr sprach der Schwan­ger­schafts­test: „Etwas wächst in dir.“ Voll krass, ey! Sie rief Jes­sy an: „Mit wem war ich letz­tens zusam­men!?“. Jes­sy wies auf Kevin hin. Die­ser mein­te „Ey, ich schwö­re ich war das nicht!“. Den­noch beschlie­ßen sie die Zeit zusam­men zu ver­brin­gen. Wei­ter im Osten – in Hel­lers­dorf – wur­den die drei Wei­sen Robert, Jus­tin und Hans von ihrem Han­dy­dis­play erleuch­tet. Eine Nach­richt auf Whats­App teil­te ihnen mit, dass das magi­sche Kind gebo­ren wird und sand­te ihnen einen Stand­ort aufs Han­dy, zu dem sie sich bege­ben soll­ten. Unter­wegs fiel ihnen ein, dass sie Geschen­ke mit­brin­gen soll­ten. In den Arca­den fan­den sie eine Han­dy-Hül­le, einen Durst­lö­scher und eine Fla­sche Head&Shoulders. Ihre lan­ge Rei­se bestrit­ten sie mit der BVG, die sie im Schutz der Dun­kel­heit in Staa­ken absetz­te. „Jun­ge, dig­ga du hast ‘n Kind!“, begrüß­ten sie Kevin. Alle bewun­der­ten sie das Wun­der der Geburt des Jere­my-Pas­cal von Staaken.

Jugendweihnachtsfeier 2015

Alex Teich­mann

Die Traditions-Langstreckenregatta „Quer durch Berlin“ fand dieses Jahr zum 97. Mal statt – aufgrund von Bauarbeiten am Spreeufer in der Innenstadt verlief die Strecke jedoch nicht von Jungfernheide zum Haus der Kulturen der Welt, sondern vom RC Tegel zum LRV.

Auf dem Sattelplatz vor den Sunset Stufen der Greenwichpromenade herrschte am Regattatag ab 10.00 Uhr das übliche Treiben, die Radfahrer mussten sich an zahlreichen Booten vorbeischlängeln und viele Fußgänger schauten dem Spektakel interessiert zu. Materialablage und Steg waren in meinen Augen wesentlich besser als an der Jungfernheide, das Wetter – viel Wind – jedoch sehr üblich für den Tegeler See.

Gestartet wurde in ca. 30s Abstand zwischen den Crews vor dem RC Tegel: es wurde - etwas windgeschützt - vorbei an den Inseln Scharfenberg und Valentinswerder in den Hohenzollernkanal, bis kurz vor die Mäckeritzbrücke, gerudert. Aufgrund des starken Gegenwinds war für alle Mannschaften die erste Hälfte der Strecke besonders anstrengend. Hatte man es aber in den Hohenzollernkanal geschafft, ruderte es sich mit leichtem Schiebewind wesentlich angenehmer. Auf dem Saatwinkler Steg, auf und unter der Tegeler Brücke standen viele Familienmitglieder, Freunde und Vereinskamerad*innen, die uns lautstark anfeuerten. Manch einer radelte auch an der Strecke entlang. Das Ziel war leider etwas schlecht zu erkennen – irgendwann bimmelte es aus einem Busch am Saatwinkler Damm. Am LRV war deutlich mehr Platz zum Anlegen als in der Innenstadt, so dass es nicht lange dauerte – und auch hier gab es die bewährte Unterstützung durch Arkon*innen für die erschöpften Sportler*innen.

Vielen Dank für einen tollen Regattatag – mein Dank gilt vor allem den vielen Helfer*innen!

Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

1. Platz:                       Gwendolin Leishman im JF 4x+A

1. Platz:                      Wiebke Kaufhold im MW8+ E

1. Platz:                      Yehor Zakharov, Ben Luis Häber und Lilly Herbach im JM 8+B

1. Platz:                       Dorothea Schmidt, Katja Czerr, Birte Ganz, Martina Banthau und Sibille Pletsch im MW 4x+ D (Gig)

2. Platz:                       Valentin Schlegel im SM8+ A

2. Platz:                       Stefan Forner, Jörg Irmer und Arnold Hiß im MM 4+ E (Gig)

3. Platz:                       Martina Taschner, Katja Simon, Marina de Groot, Anita Ulrich und Katrin Lohmann im MW4x+ C (Gig)

Herzlichen Glückwunsch!

Sibille Pletsch

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