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Team DEUTSCHLANDACHTER beim Langstreckentest in Leipzig

von Thomas Osteroth

5. April 2022

Olaf Roggensack und Mattes Schönherr gewinnen die Langstrecke in Leipzig – knapp vor Schröder/Johannesen

Laurits Follert mit der schnellsten Zeit auf dem Ergometer. Die Leistungen stimmen Bundestrainer Uwe Bender positiv.

Bestzeiten fallen auf dem Ergometer

Am Sams­tag stand für die Rude­rer zunächst der Ergo­me­ter­test über 2.000 Meter an. Für das Team Deutsch­land-Ach­ter war es der fina­le Test auf der Ruder­ma­schi­ne, dem­entspre­chend viel hat­ten sich die Sport­ler vor­ge­nom­men. Und sie lie­fer­ten auf dem Ergo. Die schnells­te Zeit zog Lau­rits Fol­lert, dahin­ter gab es einen grö­ße­ren Block mit meh­re­ren Sport­lern, die eine neue per­sön­li­che Best­zeit auf­stell­ten, dar­un­ter Olaf Rog­gen­sack, Mat­tes Schön­herr und Jasper Angl. „Ins­ge­samt war das sehr ordent­lich, da waren gute Wer­te dabei“, befand Bender.

Das Team Deutsch­land-Ach­ter hat am Wochen­en­de in Leip­zig den ers­ten inter­nen Wett­kampf des Jah­res hin­ter sich gebracht. Mit den Leis­tun­gen war Bun­des­trai­ner Uwe Ben­der sehr zufrie­den, beim Ergo­me­ter­test pur­zel­ten die Best­zei­ten und im Zwei­er auf dem Els­ter-Saa­le-Kanal blieb die Spit­ze eng zusam­men. Die Lang­stre­cke gewan­nen letzt­end­lich Olaf Rog­gen­sack und Mat­tes Schönherr.

„Das war sehr posi­tiv, auf die­sen Leis­tun­gen kön­nen wir auf­bau­en. Es geht wei­ter­hin in die rich­ti­ge Rich­tung. Mit dem Wochen­en­de in Leip­zig kön­nen wir des­we­gen erst­mal zufrie­den sein, aber nur, wenn wir wei­ter in die­se Rich­tung gehen. Wir haben noch eine Weg­stre­cke vor uns“, sagt Bun­des­trai­ner Uwe Bender.

Gute Leistungen im Zweier

Tags dar­auf ging es dann ab 9.30 Uhr auf den Els­ter-Saa­le-Kanal, wo es im Zwei­er die Lang­stre­cke über 6.000 Meter zu bewäl­ti­gen galt. Auch damit war der Bun­des­trai­ner zufrie­den. „Ich stand bei der Fünf-Kilo­me­ter-Mar­ke, da war es sehr eng zwi­schen vier Boo­ten. Am Ende sind die Zwei­er vor­ne gelan­det, die wir dort erwar­tet hat­ten. Ins­ge­samt sind die Sport­ler durch die anspruchs­vol­le Stre­cke gut durch­ge­kom­men. Und was vor­ne pas­siert ist, war sehr, sehr ordent­lich“, so Bender.

Spitze ist eng zusammen

Ganz vor­ne lan­de­te das Duo Olaf Rog­gen­sack und Mat­tes Schön­herr, äußerst knapp gefolgt von Wolf-Nic­las Schrö­der und Tor­ben Johan­nesen sowie Fried­rich Dun­kel und Marc Kam­mann. Auch dahin­ter war es eng, auf Platz vier ruder­ten Juli­an Garth und Lau­rits Fol­lert über die Ziel­li­nie, auf Platz fünf Leon Schandl und Hen­ry Hop­mann. Pech hat­te dage­gen das wegen Aus­fäl­len kurz zuvor gebil­de­te Duo Paul Klap­pe­rich / Jasper Angl, das gera­de mal 18 Trai­nings­ki­lo­me­ter zusam­men auf dem Buckel hat­te. Die bei­den schlu­gen sich beacht­lich, hat­ten lan­ge Zeit gute Chan­cen auf das Trepp­chen, muss­ten sich nach einem klei­nen Renn­un­fall auf den letz­ten 1.000 Metern aber mit Platz elf begnügen.

Ergebnisse Frühjahrs-Langstrecke Leipzig

  1. Olaf Rog­gen­sack / Mat­tes Schön­herr (RC Tegel / RC Pots­dam  20:57); 2. Wolf-Nic­las Schrö­der / Tor­ben Johan­nesen (RC Favo­ri­te Ham­mo­nia / RU Arko­na Ber­lin  20:59); 3. Fried­rich Dun­kel / Marc Kam­mann (Als­ter-RV Han­se­at / Der Ham­bur­ger und Ger­ma­nia RC 21:06); 4. Juli­an Garth / Lau­rits Fol­lert (Crefel­der Ruder-Club); 5. Leon Schandl / Hen­ry Hop­mann (Bes­sel-RC / RC Han­sa Dort­mund); 6. Con­stan­tin Con­rad / Simon Schu­bert (Dresd­ner Ruder-Club 1902 e.V. / Uni­ver­si­täts­sport­ver­ein TU Dres­den); 7. Max John / Theis Hage­meis­ter (Mün­che­ner RC / ORC Ros­tock); 8. Mark Hin­richs / Tom Tewes (Lim­bur­ger ClfW / Mün­che­ner RC); 9. Jan­nik Metz­ger / Sön­ke Kru­se (RV Müns­ter / Mar­ba­cher RV); 10. Mal­te Groß­mann / Paul Gebau­er (Pots­da­mer RC Ger­ma­nia / RC Favo­ri­te Hammonia).

Nora Peu­ser beleg­te im Ren­nen der SF A(Frauen – Einer) einen beacht­li­chen 5. Platz: s. bei­gefüg­tes Ergeb­nis­pro­to­koll; Foto liegt lei­der nicht vor.

Glück­wunsch an Nora und Nic­las! Die Renn­ergeb­nis­se der Junio­rin­nen und Junio­ren lie­gen lei­der noch nicht vor.

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