Arkona Blog

U23-WM 2016: 2 Silber- und 1 Bronzemedaille am ersten Finaltag

von Thomas Osteroth | Sep. 4, 2016 | 2016, Leistungssport, Wettbewerb LS

Der DEUTSCHE RUDERVERBAND berichtet

3 Medail­len gewan­nen die Boo­te des Deut­schen Ruder­ver­ban­des am ers­ten Final­tag der U23-Welt­meis­ter­schaf­ten am 25.8.2016 bei Tem­pe­ra­tu­ren von über 30 °C und spie­gel­glat­tem Was­ser auf der Wil­lem-Alex­an­der Baan in Rotterdam. 

Sil­ber erru­der­te der Leicht­ge­wichts-Män­ner-Dop­pel­vie­rer und der Frau­en-Dop­pel­vie­rer. Bron­ze ging an den Leichtgewichts-Frauen-Doppelzweier. 

Auf dem Platz 5 been­de­ten der Frau­en- und der Män­ner-Vie­rer ihr Ren­nen. Sechs­tes Boot wur­de der Frauen-Zweier.

Ergebnis Männer-Vierer : 

1. Öster­reich 5:50,20, 2. Groß­bri­tan­ni­en 5:50,60, 3. Neu­see­land 5:53,90, 4. Ver­ei­nig­te Staa­ten von Ame­ri­ka 5:54,73, 5. Deutsch­land (Olaf Rog­gen­sack, René Schme­la, Wolf-Nic­las Schrö­der, Paul Gebau­er) 5:56,31, 6. Rumä­ni­en 6:07,86 

Bis knapp hin­ter der 1.000m Mar­ke lag der deut­sche Vie­rer noch auf dem Sil­ber­rang, muss­te dann aber die Bri­ten, Neu­see­län­dern und ganz am Ende auch noch den USA den Vor­tritt las­sen. Den­noch ist die­se Plat­zie­rung für die Junio­ren­welt­meis­ter 2014 ein anspre­chen­des Ergeb­nis, wenn man berück­sich­tigt, daß die­se Crew mit Abstand das jüngs­te Team im A‑Finale war.

Herz­li­chen Glückwunsch

Chris­ti­an Krabel

Die Traditions-Langstreckenregatta „Quer durch Berlin“ fand dieses Jahr zum 97. Mal statt – aufgrund von Bauarbeiten am Spreeufer in der Innenstadt verlief die Strecke jedoch nicht von Jungfernheide zum Haus der Kulturen der Welt, sondern vom RC Tegel zum LRV.

Auf dem Sattelplatz vor den Sunset Stufen der Greenwichpromenade herrschte am Regattatag ab 10.00 Uhr das übliche Treiben, die Radfahrer mussten sich an zahlreichen Booten vorbeischlängeln und viele Fußgänger schauten dem Spektakel interessiert zu. Materialablage und Steg waren in meinen Augen wesentlich besser als an der Jungfernheide, das Wetter – viel Wind – jedoch sehr üblich für den Tegeler See.

Gestartet wurde in ca. 30s Abstand zwischen den Crews vor dem RC Tegel: es wurde - etwas windgeschützt - vorbei an den Inseln Scharfenberg und Valentinswerder in den Hohenzollernkanal, bis kurz vor die Mäckeritzbrücke, gerudert. Aufgrund des starken Gegenwinds war für alle Mannschaften die erste Hälfte der Strecke besonders anstrengend. Hatte man es aber in den Hohenzollernkanal geschafft, ruderte es sich mit leichtem Schiebewind wesentlich angenehmer. Auf dem Saatwinkler Steg, auf und unter der Tegeler Brücke standen viele Familienmitglieder, Freunde und Vereinskamerad*innen, die uns lautstark anfeuerten. Manch einer radelte auch an der Strecke entlang. Das Ziel war leider etwas schlecht zu erkennen – irgendwann bimmelte es aus einem Busch am Saatwinkler Damm. Am LRV war deutlich mehr Platz zum Anlegen als in der Innenstadt, so dass es nicht lange dauerte – und auch hier gab es die bewährte Unterstützung durch Arkon*innen für die erschöpften Sportler*innen.

Vielen Dank für einen tollen Regattatag – mein Dank gilt vor allem den vielen Helfer*innen!

Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

1. Platz:                       Gwendolin Leishman im JF 4x+A

1. Platz:                      Wiebke Kaufhold im MW8+ E

1. Platz:                      Yehor Zakharov, Ben Luis Häber und Lilly Herbach im JM 8+B

1. Platz:                       Dorothea Schmidt, Katja Czerr, Birte Ganz, Martina Banthau und Sibille Pletsch im MW 4x+ D (Gig)

2. Platz:                       Valentin Schlegel im SM8+ A

2. Platz:                       Stefan Forner, Jörg Irmer und Arnold Hiß im MM 4+ E (Gig)

3. Platz:                       Martina Taschner, Katja Simon, Marina de Groot, Anita Ulrich und Katrin Lohmann im MW4x+ C (Gig)

Herzlichen Glückwunsch!

Sibille Pletsch

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