Arkona Blog

Weltcup in Luzern

von Thomas Osteroth | Juni 30, 2025 | 2025, Leistungssport

Der Weltcup in Luzern, war der letzte internationale Auftritt für die Deutsche Equipe vor der Weltmeisterschaft in Shanghai.

Für Nic­las ging es wie­der im Män­ner Vie­rer ohne an den Start. Nach einem soli­den Vor­lauf konn­te sich das Boot für das Halb­fi­na­le qua­li­fi­zie­ren. Nach­dem sie hier zu Beginn noch gut mit­hal­ten konn­ten, muss­ten sie bei Stre­cken­hälf­te deut­lich abrei­ßen las­sen und beleg­ten Platz 6 im Halb­fi­na­le. Das bedeu­te­te, dass es am nächs­ten Tag in das B‑Finale ging. Hier muss­te Nic­las lei­der krank­heits­be­dingt ersetz werden.

Wir sind gespannt, wel­chen Sprung der Vie­rer bis zur WM im Sep­tem­ber noch errei­chen kann.

Für Nora ging es wie­der im Frau­en­ach­ter, auf der Schlag­po­si­ti­on, an den Start. Nach den bereits guten Ren­nen beim Welt­cup in Vare­se, woll­ten die Damen wei­ter auf die­ser Form auf­bau­en. Im Bahn­ver­tei­lungs­ren­nen gelang ihnen das mit Platz 4 schon ganz gut, den­noch war der Abstand nach vor­ne noch zu groß. Im Fina­le dage­gen, gaben die 8 Damen um Steu­er­mann Flo­ri­an Koch alles und blie­ben hart­nä­ckig an Aus­tra­li­en dran. In einem wirk­lich guten und star­ken Ren­nen fehl­ten am Ende nur 8 Hun­derts­tel zur ersehn­ten Medail­le und dem drit­ten Platz. Den­noch rückt der Frau­en­ach­ter immer wei­ter an die Welt­spit­ze her­an und es bleibt abzu­war­ten, ob die Damen bis zur Welt­meis­ter­schaft im Sep­tem­ber noch einen Sprung nach vor­ne machen können.

„Ein tol­les Ren­nen, lei­der nicht mit einer Medail­le belohnt. Egal, auf­ste­hen und wei­ter­ma­chen! Es macht viel Spaß, mit den Frau­en zu arbei­ten, da sie kri­tik­fä­hig sind und kon­struk­tiv mit­ar­bei­ten“, sag­te Trai­ner Alex­an­der Schmidt.

Wir drü­cken Nic­las und Nora für die Vor­be­rei­tungs­zeit bis zur WM die Dau­men und wer­den alles gespannt verfolgen.

Fotos: meinruderbild.de

Die Traditions-Langstreckenregatta „Quer durch Berlin“ fand dieses Jahr zum 97. Mal statt – aufgrund von Bauarbeiten am Spreeufer in der Innenstadt verlief die Strecke jedoch nicht von Jungfernheide zum Haus der Kulturen der Welt, sondern vom RC Tegel zum LRV.

Auf dem Sattelplatz vor den Sunset Stufen der Greenwichpromenade herrschte am Regattatag ab 10.00 Uhr das übliche Treiben, die Radfahrer mussten sich an zahlreichen Booten vorbeischlängeln und viele Fußgänger schauten dem Spektakel interessiert zu. Materialablage und Steg waren in meinen Augen wesentlich besser als an der Jungfernheide, das Wetter – viel Wind – jedoch sehr üblich für den Tegeler See.

Gestartet wurde in ca. 30s Abstand zwischen den Crews vor dem RC Tegel: es wurde - etwas windgeschützt - vorbei an den Inseln Scharfenberg und Valentinswerder in den Hohenzollernkanal, bis kurz vor die Mäckeritzbrücke, gerudert. Aufgrund des starken Gegenwinds war für alle Mannschaften die erste Hälfte der Strecke besonders anstrengend. Hatte man es aber in den Hohenzollernkanal geschafft, ruderte es sich mit leichtem Schiebewind wesentlich angenehmer. Auf dem Saatwinkler Steg, auf und unter der Tegeler Brücke standen viele Familienmitglieder, Freunde und Vereinskamerad*innen, die uns lautstark anfeuerten. Manch einer radelte auch an der Strecke entlang. Das Ziel war leider etwas schlecht zu erkennen – irgendwann bimmelte es aus einem Busch am Saatwinkler Damm. Am LRV war deutlich mehr Platz zum Anlegen als in der Innenstadt, so dass es nicht lange dauerte – und auch hier gab es die bewährte Unterstützung durch Arkon*innen für die erschöpften Sportler*innen.

Vielen Dank für einen tollen Regattatag – mein Dank gilt vor allem den vielen Helfer*innen!

Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

1. Platz:                       Gwendolin Leishman im JF 4x+A

1. Platz:                      Wiebke Kaufhold im MW8+ E

1. Platz:                      Yehor Zakharov, Ben Luis Häber und Lilly Herbach im JM 8+B

1. Platz:                       Dorothea Schmidt, Katja Czerr, Birte Ganz, Martina Banthau und Sibille Pletsch im MW 4x+ D (Gig)

2. Platz:                       Valentin Schlegel im SM8+ A

2. Platz:                       Stefan Forner, Jörg Irmer und Arnold Hiß im MM 4+ E (Gig)

3. Platz:                       Martina Taschner, Katja Simon, Marina de Groot, Anita Ulrich und Katrin Lohmann im MW4x+ C (Gig)

Herzlichen Glückwunsch!

Sibille Pletsch

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