| Trotz Umstellung auf die Sommerzeit erschienen alle am Sonntag pünktlich um 10 Uhr zur Eröffnung der Rudersaison 2010. Zwei Achter und mehrere Vierer mussten aus den Bootshallen getragen werden, um über 50 Mitgliedern einen Rollsitz oder Steuersitz zu bieten.
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| Zwei neue Jugend-Renneiner wurden auf die Namen „Ruderente“ und „Wellenreiter“ sowie zwei neue Motorboote auf die Namen „Großer Tümmler“ und „Kleiner Tümmler“ getauft. | |
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Bei leichtem Regen ging es dann los bis Breitehorn. Bei der Verschnaufpause zeigte sich die Sonne und sie begleitete die Ruderer wieder bis zum Bootshaus. |
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| Am Nachmittag wurde fast an alle Anwesenden mindestens eine Medaille oder Urkunde für die sportlichen Leistungen der Wettbewerbe in 2009 überreicht. | |
| Nach Vorstellung des neuen Internetauftritts und Hinweise auf die bevorstehenden Veranstaltungen sowie Wünsche des 1. Vorsitzenden auf eine erfolgreiche und unfallfreie Rudersaison kehrte wieder Ruhe im Bootshaus und am Steg ein. |
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Bericht: Anrudern bei Arkona am 28.03.2010
Die Traditions-Langstreckenregatta „Quer durch Berlin“ fand dieses Jahr zum 97. Mal statt – aufgrund von Bauarbeiten am Spreeufer in der Innenstadt verlief die Strecke jedoch nicht von Jungfernheide zum Haus der Kulturen der Welt, sondern vom RC Tegel zum LRV.
Auf dem Sattelplatz vor den Sunset Stufen der Greenwichpromenade herrschte am Regattatag ab 10.00 Uhr das übliche Treiben, die Radfahrer mussten sich an zahlreichen Booten vorbeischlängeln und viele Fußgänger schauten dem Spektakel interessiert zu. Materialablage und Steg waren in meinen Augen wesentlich besser als an der Jungfernheide, das Wetter – viel Wind – jedoch sehr üblich für den Tegeler See.
Gestartet wurde in ca. 30s Abstand zwischen den Crews vor dem RC Tegel: es wurde - etwas windgeschützt - vorbei an den Inseln Scharfenberg und Valentinswerder in den Hohenzollernkanal, bis kurz vor die Mäckeritzbrücke, gerudert. Aufgrund des starken Gegenwinds war für alle Mannschaften die erste Hälfte der Strecke besonders anstrengend. Hatte man es aber in den Hohenzollernkanal geschafft, ruderte es sich mit leichtem Schiebewind wesentlich angenehmer. Auf dem Saatwinkler Steg, auf und unter der Tegeler Brücke standen viele Familienmitglieder, Freunde und Vereinskamerad*innen, die uns lautstark anfeuerten. Manch einer radelte auch an der Strecke entlang. Das Ziel war leider etwas schlecht zu erkennen – irgendwann bimmelte es aus einem Busch am Saatwinkler Damm. Am LRV war deutlich mehr Platz zum Anlegen als in der Innenstadt, so dass es nicht lange dauerte – und auch hier gab es die bewährte Unterstützung durch Arkon*innen für die erschöpften Sportler*innen.
Vielen Dank für einen tollen Regattatag – mein Dank gilt vor allem den vielen Helfer*innen!
Hier die Ergebnisse im Einzelnen:
1. Platz: Gwendolin Leishman im JF 4x+A
1. Platz: Wiebke Kaufhold im MW8+ E
1. Platz: Yehor Zakharov, Ben Luis Häber und Lilly Herbach im JM 8+B
1. Platz: Dorothea Schmidt, Katja Czerr, Birte Ganz, Martina Banthau und Sibille Pletsch im MW 4x+ D (Gig)
2. Platz: Valentin Schlegel im SM8+ A
2. Platz: Stefan Forner, Jörg Irmer und Arnold Hiß im MM 4+ E (Gig)
3. Platz: Martina Taschner, Katja Simon, Marina de Groot, Anita Ulrich und Katrin Lohmann im MW4x+ C (Gig)
Herzlichen Glückwunsch!
Sibille Pletsch